„Wir wollen ein sicherer Raum für die Menschen sein.“ Das ist laut Pfarrer i.R. Matthias Schwarz eins der Ziele der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bei der Gewaltprävention in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Das Thema stand im Mittelpunkt der Synode des Evangelischen Dekanats Gießener Land am Samstag im Bürgerhaus Lollar.
Was ist die wahre Leidenschaft? Auf die Beantwortung dieser Frage warteten am Samstagabend mehrere hundert Menschen in einer voll besetzten Treiser Kirche, vor einem großen Bildschirm im Treiser Gemeindehaus und auch daheim vor mehr oder weniger großen Bildschirmen. Experte für diese Frage ist Pfarrer Andreas Lenz. Im Sternstunden-Gottesdienst zu seiner Verabschiedung wirkte die Leidenschaft von Pfarrer Lenz ein letztes Mal.
2021 feierte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau 50 Jahre Gleichstellung von Frauen im Pfarrberuf. Die Dissertation von Jolanda Gräßel-Farnbauer untersucht, welche Entwicklungen dahin führten, dass Männer und Frauen im Pfarramt gleiche Rechte hatten. Am Freitag stellte die Theologin ihre druckfrische Arbeit im Gemeindezentrum Staufenberg einem interessierten Publikum vor.
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Der bekannte ukrainische Fotoreporter Oleksandr Klymenko präsentiert am 19. November um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Bezalel-Synagoge, Amtsgerichtsstraße 4, 35423 Lich, seine Fotografien vom Leben in der Ukraine zwischen Normalität und Raketenangriffen.
Das Konzept des evangelischen Dekanats Gießener Land zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen vor physischer, emotionaler und sexualisierter Gewalt und die Zukunft der Partnerschaft mit der indischen Diözese Krishna Godavari beschäftigten am Samstag die Mitglieder der Dekanatssynode im Dorfgemeinschaftshaus Wetterfeld. Außerdem leiteten sie mit der Bildung einer Arbeitsgruppe „Gebäude“ den nächsten Schritt im Rahmen des Zukunftsprozesses „ekhn2030“ ein.
Am 31. Oktober erlebte die Stadtkirche Laubach einen Andrang wie selten zuvor. Rund 150 Kinder, viele mit ihren Eltern, sowie zahlreiche weitere Besucher kamen zur Veranstaltung „Ein Tag – Zwei Ereignisse“. Das Familiengottesdienst-Team hatte sich einiges einfallen lassen, um Halloween und den Reformationstag auf kreative Weise miteinander zu verbinden und so auch Familien in die Kirche zu locken, die sonst selten an Gemeindeaktivitäten teilnehmen.
Viele Menschen fragen sich, ob das Kirchensteuersystem in Deutschland nicht überholt ist. Thorsten Hinte, Finanzdezernent der EKHN, beantwortet alle wichtigen Fragen rund um die Kirchensteuer im Video. Denn die Kirchensteuer ermöglicht Gottesdienste, Chöre, Seelsorge-Angebote, Projekte mit Kindern und Jugendlichen und vieles mehr.
Über 100 Jugendliche und junge Erwachsene aus den evangelischen Dekanaten Gießener Land, An der Lahn, Büdinger Land, Dreieich-Rodgau, Hochtaunus, Nassauer Land, Wetterau und Westerwald nahmen am diesjährigen Juleica-Grundkurs „Gruppen leiten“ auf dem Flensunger Hof in Mücke in der Woche vom 19. bis 25. Oktober teil.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) geht neue Wege in der Gemeindearbeit: Pünktlich zum Reformationstag am 31. Oktober starten zwei Pfarrerinnen und zwei Pfarrer mit neuen Ideen im digitalen Raum durch: Jessica Hamm, Stefanie Keller, Lutz Neumeier und Jörg Niesner.
Den Weltkindertag zu feiern, ist in Grünberg schon Tradition geworden und so wurde Kindern und Familien am 20. September nicht nur rund um die Stadtkirche ein vielfältiges Programm geboten.
Normalerweise sagt die Gemeinde im Gottesdienst „Amen“. Am Samstagabend in Queckborn allerdings hieß es „Joa, so soll eas soi!“ Und weil sich nicht alle, die zum Mundartgottesdienst gekommen waren, mit dem Dialekt auskannten, übte Nadine Stein vom Kirchenvorstand Queckborn den Satz mit der Gemeinde in der vollbesetzten Kirche ein: „Damit ihr auch ein bisschen Platt schwätzen könnt.“
Der Gemeindegesang spielt immer eine große Rolle in den evangelischen Gottesdiensten. Am diesjährigen Reformationstag, Donnerstag, den 31. Oktober 2024, wird das Singen in Grünberg und Bellersheim besonders hervorgehoben, denn das evangelische Gesangbuch feiert in diesem Jahr 500. Jubiläum. Reformationstag und Halloween verbindet die Kirchengemeinde Laubach.
Vor 500 Jahren wurde das erste evangelische Gesangbuch gedruckt. Seitdem sind hauptsächlich Männer als Dichter und Komponisten verzeichnet. Mit den wenigen Frauen, deren Lieder und Texte in die Druckwerke aufgenommen wurden, beschäftigte sich Pfarrerin i.R. Barbara Alt am Sonntag im Rahmen der Arnsburger Vesper. Musikalisch begleitet wurde die Andacht vom Gitarrenduo Haagen/Martens.