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Bis 16. November

Friedensdekade gestartet: App ermutigt zum Zusammenhalt

© Ökumen. FriedensDekadeÖkumenische FriedensDekade 2022Vom 6. bis zum 16. November findet die diesjährige Ökumenische FriedensDekade unter dem Jahresthema „ZUSAMMEN:HALT“ statt

Viele sind mit großen Herausforderungen konfrontiert: Konkurrenz am Arbeitsplatz, private Konflikte und gesellschaftliche Spaltungstendenzen sowie Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind spürbar. Deshalb ermutigt die am 6. November gestrtete Friedensdekade zum Zusammenhalt. Eine App unterstützt mit täglichen Impulsen, bei denen auch Menschen aus der EKHN mitgewirkt haben.

© Ökumen. FriedensDekadeÖkumenische FriedensDekade 20222022 beteiligen sich auch die EKHN und EKKW an der App zur Friedensdekade

Das Symbol “Schwerter zu Pflugscharen” ist das Erkennungszeichen der Ökumenischen FriedensDekade, es steht für eine Umwandlung von aggressiven Auseinandersetzungen zum friedlichen Miteinander. Das Zeichen entstammt der alten biblischen Zukunftsvision: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Micha 4,3) Persönlich erlebte Konflikte, große gesellschaftliche Herausforderungen und der Krieg in der Ukraine zeigen, dass diese Vision in vielen Bereichen noch nicht Realität ist. Aber Christ:innen sind dazu aufgerufen, die friedlichen Absichten Gottes schon in diesem Leben aufscheinen zu lassen. Deshalb lautet das Motto der Ökumenischen Friedensdekade für 2022: „ZUSAMMEN:HALT“. Vom 6. Bis 16.November 2022 werden dazu Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen angeboten.

 

Antwort auf biblische Friedensbotschaft im Leben geben

Die FriedensDekade will im November den Fokus darauf richten, dass Frieden letztlich mit Gewalt nicht erreicht werden kann. Die biblische Aufforderung, „Schwerter zu Pflugscharen“ zu machen, bleibe „für uns die große Herausforderung, auf die wir als Christinnen und Christen eine Antwort geben müssen“, erklärte Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade e. V.

 

Smartphone-App „peace and pray“ unterstützt Haltung des Friedens

Mit der Smartphone-App „peace and pray“ macht die FriedensDekade auch in diesem Jahr das Engagement für den Frieden mobil. Sie kann kostenfrei in den Apple-und Google-Appstores runtergeladen werden. Tägliche Impulse wie Bibelverse und Andachten als Push-Nachrichten sind über die Friedens-App abrufbar. Mit diesem Angebot soll ein einfacher Zugang zum Jahresmotto „ZUSAMMEN:HALT“ ermöglicht werden. Das Angebot ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer evangelischer Landeskirchen in Zusammenarbeit mit der Ökumenischen FriedensDekade.

 

Musik und Impulse auch aus Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck

In diesem Jahr beteiligen sich auch die EKHN und EKKW. So haben das Gießener Vocalensemble unter der Leitung von Propsteikantorin Marina Sagorski und der Figuralchor Dillenburg unter der Leitung von Propsteikantorin Petra Denker mit ihren Chören Friedenslieder eingespielt. Zudem werden aus dem Gebiet der Kirchen in Hessen und Rheinland-Pfalz drei Impulse in der App zu hören sein: der Hanauer Oberbürgermeister Kaminsky spricht über die Notwendigkeit von Zusammen:Halt gegen Rassismus. Der katholische Bischof Kohlgraf aus Mainz votiert als Pax Christi Präsident für Zusammen:Halt als Friedenszeugnis der Kirchen. Paula Wötzel aus Frankfurt hat einen Freiwilligendienst für Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste in New York absolviert und gibt einen Impuls am 9.11. zum Gedenken an die Reichspogromnacht und zum Mahnen gegen Antisemitismus.

 

Hintergrund

Die Idee zur FriedensDekade stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Dort hatte der „Interkirchliche Friedensrat“ die Friedenswoche eingeführt, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken. In West- und Ostdeutschland wurde die Idee gleichzeitig im Jahre 1980 aufgenommen und auch im wiedervereinigten Deutschland weiterentwickelt. Die FriedensDekaden haben zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses und zur Willensbildung in Gemeinden und Kirchen wesentlich beigetragen. Seit 1983 ist das Logo „Schwerter zu Pflugscharen“ Erkennungssymbol der Ökumenischen FriedensDekade

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