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Neue Pfarrerin Sarah Kiefer

Eine Teamarbeiterin für Kirchberg

StenderJunge Frau mit Brille und rotem Pulli vor weißer WandPfarrerin Sarah Kiefer ist die Neue im Kirchspiel Kirchberg

Mit Sarah Kiefer ist eine Teamarbeiterin als Pfarrerin ins Kirchspiel Kirchberg gekommen. Gemeinsam mit Pfarrer Traugott Stein und den im Sommer gewählten neuen Kirchenvorständen will sie seit September das Gemeindeleben in Staufenberg, Mainzlar, Daubringen und wenn gewünscht auch in Ruttershausen mitgestalten.

Offiziell eingestellt wurde die Seelsorgerin für die Gemeinden Staufenberg und Mainzlar (Kirchberg I). Diese Pfarrstelle war seit dem Weggang von Pfarrerin Jutta Martini Ende 2019 vakant und wurde von Pfarrer Günter Schäfer vertreten. Für Kirchberg II, Daubringen, und die Gemeinde Ruttershausen ist Traugott Stein zuständig. Dass in den Gemeinden rund um die Kirche auf dem Kirchberg jetzt die Arbeit im Team großschreiben wollen, wurde auch in der Stellenausschreibung für die Pfarrstelle deutlich gemacht. Und das war einer der Gründe, warum sich Sarah Kiefer beworben hat.

Das Arbeiten im Team hat sie an ihrer bisherigen Stelle in den Alsfelder Stadtteilen Eifa und Altenburg im Kooperationsraum „Alsfelder Ring“ kennen und schätzen gelernt. Die Erfahrungen aus ihrer ersten Pfarrstelle will die 35jährige jetzt in Kirchberg einbringen, zum Beispiel beim gemeinsamen Gemeindebrief, der Webseite oder der Entwicklung und Begleitung von Gruppen und Kreisen. Dass hier unterschiedliche Gemeindetraditionen und verschiedene inhaltliche Schwerpunkte aufeinander treffen, ist der Theologin bewusst. Das hat sie zum Beispiel beim Besuchsdienst festgestellt. Während der in Daubringen eher diakonisch und begleitend verstanden wird, wird in Staufenberg „klassisch“ zu Geburtstagen besucht.

Für jemanden, der von außen nach Staufenberg kommt, ist die überkommene Trennung der Kirchengemeinden in den direkt aneinandergrenzenden Ortsteilen mit ihrem Zentrum in der „Vitalen Mitte“ zunächst schwer zu verstehen, findet Sarah Kiefer. Zwischen Mainzlar und Staufenberg zum Beispiel sei  noch nicht einmal durch Ortschilder eine Grenze zu erkennen. Deshalb ist sie überzeugt, dass das „perspektivische Zusammenwachsen“ der Kirchengemeinden möglich ist.

Auf diesem Weg gibt es in ihren Augen eine Menge Fragen zu beantworten: Wie wollen wir Kirche sein? Wie machen wir Kirche attraktiv für andere? Wo können die Menschen andocken? Wen kann man ins Boot holen? Antworten auf diese Fragen will sie in Gesprächen mit den Menschen vor Ort, mit Vereinen und Familien finden.

Eine ganz elegante und zwanglose Möglichkeit zum Kennenlernen und Kontakteknüpfen eröffnet zum Beispiel das Gassi gehen mit dem Hund. Der ist mit aus dem Vogelsberg nach Staufenberg gezogen. Weil sie bis zum Beginn des Theologiestudiums – in Mainz und Frankfurt – in Londorf lebte, war es auch die Nähe zur Familie und zum Freundeskreis, die für Staufenberg sprachen.

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