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Drei Tage alte Musik in Lich

Barocke Klangpracht zwischen Kirchenmauern

Marienstiftskantorei LichMarienstiftskantorei und Orchester beim KonzertMarienstiftskantorei und Orchester beim Konzert

Mit dem dreitägigen „barockfestLich“ führt der Licher Marienstiftskantor Christof Becker von Freitag, den 20. bis Sonntag, den 22. September die Licher Tradition der Tage alter Musik weiter. Das Programm bietet erneut eine beeindruckende Bandbreite von Werken aus der Zeit der Renaissance und des Barock.

Alle Stücke werden nach Möglichkeit auf Originalinstrumenten (oder Nachbauten) und getreu der Musizierpraxis des Barock gespielt, sodass den Musikfreunden die Gelegenheit geboten wird, die Werke im Originalklang zu erleben. Das Programm enthält Chorwerke großer Meister wie Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach, aber auch des weniger bekannten, unbedingt neu zu entdeckenden Heinrich Ignaz Franz von Biber, eines österreichischen Komponisten des Frühbarock. Weiter bietet es verschiedene Facetten der Kammermusik aus Renaissance und Barock, wobei das Programm von Werken der venezianischen Sängerin und Komponistin Barbara Strozzi über Kompositionen von Vivaldi und Bach bis hin zu der humoristischen „Schulmeisterkantate“ von Georg Philip Telemann reicht. 

Zwei große Chorkonzerte

Eingerahmt wird das Programm von zwei großen Chorkonzerten unter der bewährten Leitung von Christof Becker. Zur Eröffnung des Festivals lässt die Marienstiftskantorei mit Solisten und Instrumentalisten eine Zusammenstellung großer Motteten und Concerti von Heinrich Schütz als „Vesper-Oratorio“ erklingen (Freitag, 20. 9. 20 Uhr). Abgeschlossen wird es mit einem Konzert mit der Camerata Vocale Hessen, Solisten und einem Instrumentalensemble, das mit Bibers Requiem und Kantatensätzen von Johann Sebastian Bach die ganze Klangpracht barocker Instrumental- und Chormusik entfaltet. Dabei können auch die unterschiedlichen Klangfarben barocker Instrumente von Oboen über Barockposaunen bis hin zu Gamben genossen werden (Sonntag, 22.9. 19 Uhr).

Gottesdienst und Schulmeisterkantate

Zwischen diesen beiden großen Konzerten sowie einem Gottesdienst, der musikalisch ebenfalls von der Marienstiftskantorei gestaltet wird (Sonntag, 22. 9. 10.30 Uhr) stehen am Samstag und am Sonntag kammermusikalische Veranstaltungen. Der Samstag beginnt um 15 Uhr mit Telemanns „Schulmeisterkantate“, dargeboten von Jugendchören aus Lich und Hungen. Es folgt um 18 Uhr der erste Teil von Bachs „Wohltemperiertes Clavier“, wechselweise auf dem Klavier (Wigbert Traxler) und dem Cembalo (Sonja Kamnitzer) musiziert. Den Abschluss bildet an diesem Tag um 21 Uhr ein „Nachtkonzert bei Kerzenschein“ mit Arien und Lamenti von Barbara Strozzi für Sopran (Patricia Vaccarari) und Laute (Sigrun Richter). Nach dem musikalischen Gottesdienst und vor dem Abschlusskonzert steht schließlich am Sonntagnachmittag um 16 Uhr noch ein Konzert mit dem Ensemble „Suono basso“ auf dem Programm, in dem Werke von Boismortier, Telemann und Vivaldi für Fagott, Cembalo und Cello erklingen. 

Imibss am Sonntag

Die Musikfreunde erwartet also ein reichhaltiges Programm, das von eher zarten und intimen Klängen bis hin zur Entfaltung barocker Klangpracht reicht. Kantor Christof Becker ist es gelungen, vielfältige musikalischen Facetten der alten Musik sowie versierte Interpreten und Ensembles zu einem ebenso anspruchsvollen wie beeindruckend reizvollen Fest der Barockmusik zu vereinen. Karten für die einzelnen Konzerte sowie ein Kombiticket für alle Veranstaltungen (einschließlich eines Imbiss am Samstag) können an den bekannten Vorverkaufsstellen, aber auch bequem im Internet unter www.reservix.de gebucht werden. 

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