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Ökumenische Impfaktion in Laubach

Auffrischungsimpfungen besonders gefragt

StenderEiner von 174 - Dr. Strack impft im GemeindehausEiner von 174 - Dr. Strack impft im Gemeindehaus

Kurz nach Beginn der Impfaktion im evangelischen Gemeindehaus Laubach hatte sich vor der Tür schon eine lange Schlange gebildet. Viele wollten am Freitagabend das Angebot der Kirchengemeinde zum Impfen oder Boostern nutzen.

Am Vorabend hatte der Laubacher Anästhesist Dr. Jürgen Strack dasselbe Angebot in der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth gemacht. Resultat der ökumenischen Impfaktion: 174 Männer und Frauen ließen sich immunisieren; die meisten brauchten eine Auffrischungsimpfung. „Es ist sehr gut gelaufen“, freut sich der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde. Obwohl das Interesse groß war, sei man nicht „überlaufen worden“. Länger als eine Stunde musste niemand warten.

Die Initiative für die ökumenische Impfaktion war von Dr. Strack ausgegangen. Der Kirchenvorstand habe das Vorhaben gern unterstützt, berichtet Niesner, nachdem die Kirchengemeinde schon einmal versucht hatte mit einem heimischen Mediziner eine Impfaktion zu organisieren. Das sei an organisatorischen Schwierigkeiten gescheitert.

Für Niesner ist eine solche Aktion unter dem Dach der Kirche ein Zeichen ein Zeichen von Solidarität und Nächstenliebe und ein Signal für Menschen, die möglicherweise von der Impfdebatte verunsichert seien. Wenn sich die Kirche in dieser Richtung klar positioniere, könne das Ängste abbauen und Vertrauen schaffen.

Dafür war auch die freundliche Atmosphäre im Vorraum des Laubacher Gemeindehauses angetan, wo Mitarbeiterinnen von Dr. Strack die Impflinge in Empfang nahmen, während im vorweihnachtlichen Dunkel vor der Tür im Schein der Handy-Taschenlampen die notwendigen Unterlagen ausgefüllt wurden. Man half sich gegenseitig und vertrieb sich die Wartezeit zum Teil mit lebhaften Gesprächen. Hauptthema dürften das Impfen und die Corona-Situation gewesen sein.

Bei der einen Impfaktion soll es nach den positiven Erfahrungen laut Niesner nicht bleiben. Die Planungen für einen weiteren Termin laufen bereits.

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