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Jugendfreizeit Slowenien

Auf 555 Stufen zum Wasserfall Savica

Evangelische Jugend Grünberg, Hungen, KirchbergJugendliche auf Holzbrücke über FelsenDie Gruppe auf einem ihrer Ausflüge

Slowenien war das Ziel der Jugendfreizeit mit Gemeindepädagoge Patrick Papendorf. Das Motto „Der Weg ist das Ziel“ musste dabei Corona-bedingt zwar etwas angepasst werden, für die Jugendlichen war es aber dennoch ein besonderes Erlebnis, nach einem Jahr „Freizeiten-Pause“ wieder in der Gruppe zu verreisen.

Lange war nicht sicher, ob es überhaupt möglich sein würde, die Slowenien-Pläne zu verfolgen, berichtet Patrick Papendorf. Erst am 1. Juli stand fest, dass das Land kein Risikogebiet mehr war. Und so konnten die 21 Jugendlichen aus den drei Dekanaten Grünberg, Hungen und Kirchberg mit ihren drei Betreuungspersonen wie geplant Richtung Süden aufbrechen. Allerdings war es nicht wie auf den bisherigen „Der Weg ist das Ziel“-Freizeiten möglich, jeden Morgen gemeinsam zu beraten, wo die weitere Reise hinführen sollte. Stattdessen seien am Reiseziel in Slowenien die täglichen Ausflugsziele mit der Gruppe abgestimmt worden, so Patrick Papendorf.

Der Küchenbus auf Abwegen

Eine Übernachtungspause im schönen Berchtesgaden unterbrach die Anreise mit drei voll beladenen VW-Bussen. Auf der zweiten Etappe zum Campingplatz Sobec im slowenischen Lesce ließ ausgerechnet der Bus mit der Küchenausrüstung zwei Stunden auf sich warten. Der Bus hatte einen unfreiwilligen Umweg von 140 Kilometern gemacht, bei dem die Reisenden aber durch die schöne Aussicht auf die Berge Sloweniens entschädigt wurden, wie  die Teilnehmerin Alisja Schäfer berichtet.

Abwechslungsreiche Tagesausflüge

Von Lesce aus unternahm die Gruppe abwechslungsreiche Tagesausflüge. Schwimmen im Bergsee, Rafting, Wanderungen und Besuche in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana und der Küstenstadt Piran standen auf dem Programm, über das die Jugendlichen jeden Morgen nach dem Frühstück gemeinsam abstimmten. Mit selbst geschmierten Broten machten sie sich jeden Tag auf den Weg. Abends kochten alle zusammen auf dem Zeltplatz.

Ein Aufstieg, der sich lohnt

„An einem Tag erklommen wir 555 Stufen, um den smaragdgrünen Wasserfall Savica und eine wunderschöne Aussicht über das Bohinj-Land zu sehen. Der Aufstieg war etwas anstrengend, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Danach kühlten wir uns im anliegenden Bergsee bei erfrischenden 20 Grad Celsius ab,“ notiert Alisja in ihrem begeisterten Reisebericht. „Besonders schön“, schreibt sie abschließend, „waren auch die Andachten, welche wir jeden zweiten Abend hielten“.

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