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Pfarrer Martin Drusel referierte beim AG-Jahresempfang

Keine Freiheit ohne Grenzen

StenderPfarrer Martin Drusel mit Brille am MikrophonPfarrer Martin Drusel

Reinhard Mey dichtete, die Freiheit über den Wolken sei grenzenlos. Darunter ist das mit der Freiheit ganz anders, auch am Flughafen Frankfurt. Dort arbeitet Martin Drusel als Seelsorger für die Beamten der Bundespolizei. Über seine Arbeit berichtete der Pfarrer den Gästen der Dekanats-AG Grünberg, Hungen und Kirchberg beim Empfang zum neuen Kirchenjahr im Mönchsaal von Kloster Arnsburg.

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Daniela Werner, Beatrix Pauli und Chrstof Becker musizieren mit Flöte, Flügel und Violine Ein einladendes Buffet mit vielen Köstlichkeiten schön arrangiert

Die Frage im Titel des Vortrags "Ist die Freiheit unter den Wolken grenzenlos?" war damit schnell als rhetorisch entlarvt. Gerade die Angehörigen der Bundespolizei (früher Bundesgrenzschutz)sind in aller erster Linie für die Sicherheit der Reisenden verantwortlich und damit dem Grundgesetz verpflichtet. Doch Freiheit endet immer dort - so Drusel weiter - wo die Würde eines anderen Menschen eingeschränkt wird, daher brauche wirkliche Freiheit eben genau die Grenzen der Verfassung.

Zu den Aufgaben der Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei gehöre es auch, Menschen, deren Asylantrag durch die Bundesrepublik Deutschland abgelehnt wurde, in ihre Herkunftsländer zurück zu führen. Dieser Auftrag verlange ein hohes Maß an Professionalität und Sachlichkeit. Zu den Aufgaben von Pfarrer Drusel gehört es, die ethischen Dimensionen in Seminaren mit den Beamtinnen und Beamten immer wieder zu reflektieren. Gleichermaßen ist er als Seelsorger für die fast 2.500 Beschäftigten der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen zuständig und ansprechbar.

Die Präses der Grünberger Dekanatssynode, Elke Sézanne, ist derzeit Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses für die Arbeitsgemeinschaft der Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg. In dieser Funktion gab sie den Gästen aus Kirche und Gesellschaft einen Überblick über die Ereignisse und Entwicklungen in den Dekanaten im zuende gehenden Jahr und richtete den Blick auf das kommende. Dabei standen und stehen die Aktivitäten im Zusammenhang mit der für Anfang 2022 vorgesehenen Dekanatsfusion im Mittelpunkt. Mehrere Arbeitsgruppen haben sich 2018 konstituiert. Sie kümmern sich um Fragen wie Pfarrstellenbemessung, Dekanatsstandort und Konzeption der gemeindepädagogischen Arbeit.

Ebenfalls im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fusion steht das Jahresthema der Dekanats-AG für 2019 mit dem Titel "Grenzen? Braucht der Mensch  - braucht kein Mensch". Dieses Thema nimmt auch der zweite AG-Kirchentag auf, der am Samstag, den 31. August 2019 in Lich stattfindet. Die Planungen dazu laufen bereits. Auch Kirchengemeinden und Gruppen in den drei Dekanaten sind eingeladen, Veranstaltungen zum Jahresthema anzubieten. Sie werden dabei von Dekanatsseite unterstützt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung entwickelten sich bei Imbiss und Getränken angeregte Gespräche im vorweihnachtlich geschmückten Mönchsaal.

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