Evangelisch im Gießenerland

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    … oder die Andacht an der Bar

    Holy Aperoly

    Albert Mehl

    Eine milde Brise wehte durch Bettenhausen und erfasste auch all die Menschen, die zielstrebig zur Kirche strebten. Aber die (geöffneten) Türen des Gotteshauses blieben ungenutzt. Vielmehr strebten die Besucherinnen und Besucher einer provisorisch errichteten Bar an der zum Kirchhof weisenden Außenmauer zu.

    Von Albert Mehl 

    Dort deckten sie sich mit einem Cocktail (einem Aperol oder einem Mojito, jeweils in „prozentualer“ oder alkoholfreier Version) oder einem Sekt ein und nahmen auf dem Kirchhof an den Kirmestischen und -bänken Platz. Schon schnell mussten weitere Tische und Bänke herangeschleppt und aufgestellt werden. Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden es gewesen sein beim ersten „Holy Aperoly“, der Andacht an der Bar in Bettenhausen. Und neben vielen Ortsansässigen waren auch etliche Besucherinnen und Besucher aus Nachbargemeinden und aus dem Nachbarschaftsraum Arnsburger Land an dem luftigen Freitagabend gekommen.

    Pfarrer Hans-Peter Gieß, der zusammen mit Martina Krampl, Astrid Lind und Sophie Pfarschner das Programm gestaltete, gab zwar zu, dass er eigentlich Whisky-Liebhaber sei. Aber die aus Echzell übernommene Idee des Kirchenvorstands mit der Cocktail-Andacht habe er sofort mitgetragen. Und befand, dass eine Bar doch auch ein guter Platz sei, um mit sich und Gott ins Gespräch und vielleicht auch ins Reine zu kommen. Oder sich mit anderen Menschen über Gott und die Welt auszutauschen. So wie er es mit Martina Krampl und Astrid Lind vor Ort praktizierte.

    Und zumindest das Thema Wein sei sehr oft in der Bibel zu finden, nahm er die mögliche Scheu vor den geistigen Getränken. Selbst gesungene und eingespielte Lieder trugen passend zum guten Gelingen bei. Mit der Aufbruchstimmung dauerte es bei „Holy Aperoly“ dann auch etliche Momente. Wer aufbrach, tat das in der Annahme, dass die erste Andacht an der Bar nicht die letzte in Bettenhausen gewesen sein dürfte.

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