Evangelisch im Gießenerland

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    Gedenkgottesdienst zum Erinnern, Mahnen und Verbinden von Vergangenheit und Gegenwart

    „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne“

    cfett from Pixabay

    Mit eindringlichen Worten aus dem Jahr 1939, Erinnerungen an die Opfer des Nationalsozialismus und einem Blick auf unsere Gegenwart lädt die Kirchengemeinde Laubach am 1. Februar zu einem besonderen Gedenkgottesdienst in die Stadtkirche ein.

    „Vernebelt und verdunkelt sind alle Hirne“, schreibt der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner im Jahr 1939. Seine Worte stehen für die Wahrnehmung vieler Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus – und für ein Wegsehen, das über Jahre hinweg Folgen hatte.

    Mehr als 80 Jahre später bleibt die Auseinandersetzung mit dieser Zeit eine bleibende Aufgabe. Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Erinnerungen mit der Gegenwart zu verbinden und wachsam zu mahnen: Geschichte ist nicht abgeschlossen, sie wirkt fort.

    Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, um 10.30 Uhr, findet in der Stadtkirche Laubach ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Anlass ist auch der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Der Gottesdienst spannt einen Bogen von den Jahren 1938/39 bis in die Gegenwart und Zukunft und lädt dazu ein, Erinnerung als Verantwortung zu verstehen.

    Gestaltet wird der Gottesdienst von Mitgliedern der Friedenskooperative Grünberg – Laubach – Mücke, der Initiative „Laubach steht auf“, Sandra Elischer (Percussion), Kirchenmusikerin Anja Martine (Orgel) sowie Pfarrerin Anke Stöppler.

    Der Gottesdienst lädt ein zum Innehalten, zum Erinnern und zum gemeinsamen Nachdenken darüber, was die Vergangenheit für unser heutiges Handeln bedeutet.

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