„Siehe, ich mache alles neu“ – Jugendgottesdienst in Lich
Abend voller Kreativität, Musik und Hoffnung
20.01.2026
ast
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Unter dem Motto „Siehe, ich mache alles neu“ fand jetzt ein Jugendgottesdienst im evangelischen Gemeindehaus in Lich statt. Gestaltet wurde er von einem Team aus sechs Jugendlichen gemeinsam mit Gemeindepädagogin Claudia Dörfer.
Schon beim Ankommen wurde deutlich: Dieser Gottesdienst war anders. Im Eingangsbereich wurden die Gäste mit Getränken und Snacks empfangen, das Gemeindehaus war bewusst neu und offen gestaltet. Zeit zum Ankommen, Zuhören und Auftanken prägte die Atmosphäre des Abends, begleitet von Musik und kreativen Elementen.
Ganz im Sinne des Mottos „Aus alt mach neu“ lud eine Upcycling-Aktion dazu ein, aus alten Kleidungsstücken etwas Neues entstehen zu lassen. Inhaltlich griff Claudia Dörfer die Jahreslosung 2026 aus der Offenbarung des Johannes auf und verband sie mit dem Bild der japanischen Kunstform Kintsugi. Dabei werden Zerbrüche nicht verborgen, sondern mit Gold hervorgehoben – als Zeichen dafür, dass gerade im Unvollkommenen Schönheit und Wert liegen können.
Diese Gedanken wurden auf das eigene Leben übertragen: Brüche, Krisen und schwierige Erfahrungen müssen nicht das Ende bedeuten, sondern können auch den Anfang von etwas Neuem markieren. In einer Mitmachaktion hatten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher die Möglichkeit, darüber nachzudenken, was sie loslassen möchten, um neu zu beginnen.
Künstlerische Beiträge vertieften das Thema: Sophie Pfarschner trug einen selbstgeschriebenen Poetry Slam vor, während Leni Hensel mit dem Lied „Du machst alles neu“ einen hoffnungsvollen Ausblick auf Gottes Zukunft eröffnete.
Eine Besucherin fasste den Abend so zusammen: Es sei eine schöne gemeinsame Zeit gewesen, mit Raum dafür, dass mitten im Alltag Neues entstehen kann.
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