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Evangelisch im Gießenerland

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Im Herbst soll alles fertig sein

Alle freuen sich auf die Schäferwagen

StenderSpatenstich für die Schäferwagen-Herberge in NonnenrothSpatenstich für die Schäferwagen-Herberge in Nonnenroth

Das dürfte ein Traum für manchen Wanderer auf dem Lutherweg sein: Nach einer anstrengenden Tagesetappe einschlafen im Schäferwagen unter Obstbäumen direkt neben dem Lutherweg. Das soll nach dem Willen der Verantwortlichen im September dieses Jahres möglich sein. Beim ersten Spatenstich in Nonnenroth waren alle Schwierigkeiten vergessen.

Im Herbst sollen sieben dieser hölzernen Fahrzeuge und ein Service-Gebäude neben dem Sportplatz in Nonnenroth stehen und urige Schlafgelegenheiten nicht nur für Pilger, sondern auch für „ganz normale“ Touristen sein.

Beim ersten Spatenstich bei Sonnenschein und Schäfchenwolken gab es lachende Gesichter, Vorfreude und Stolz auf die bisherige Zusammenarbeit zu sehen. Doch die Latzhose, die Pfarrer Hartmut Lemp für diesen Anlass als angemessene Bekleidung gewählt hatte, war als Hinweis darauf zu verstehen, dass bis zum Einzug der ersten Pilger noch ein gutes Stück Arbeit bevorsteht. Das trifft vor allem auf die Nonnenröther zu, die sich verpflichtet haben, den Gegenwert von 50.000 Euro als Eigenleistung in das Projekt einzubringen. Sie wollen sich maßgeblich am Bau des Servicegebäudes beteiligen. Darin werden Toiletten, Duschen und Waschgelegenheiten für die Pilger, Wanderer und Radfahrer untergebracht sein, die in den hölzernen Unterkünften übernachten werden. Die Produktion der Wagen, in denen jeweils drei Personen übernachten können, hat bereits begonnen.

Nach monatelangen Planungen, Verhandlungen zwischen Kirchenvorstand, Kommune, Dekanat und Landkreis rückt das Projekt, das es bisher nur auf dem Papier gibt, in greifbare Nähe. Darüber freuten sich Pfarrer Hartmut Lemp, Bürgermeister Rainer Wengorsch, Ortsvorsteher Werner Leipold, Architekt Uwe Hartmann, Dekanin Barbara Alt und die Inhaberin der Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung in den Dekanaten Grünberg, Hungen und Kirchberg, Doris Wirkner. Sie unterstützte die Kirchengemeinde maßgeblich bei den Planungen und der Erstellung des Businessplans, der die Grundlage für die Förderung der Schäferwagen durch das Leader-Programm der Europäischen Union in Höhe von 158.000 Euro war. Die Stadt Hungen beteiligt sich mit 110.000 Euro an dem Projekt und übernimmt die Tiefbauarbeiten.

Neben den offiziellen Vertretern und Vertreterinnen der beteiligten Institutionen waren auch viele Bürgerinnen und Bürger des Hungener Stadtteils Nonnenroth auf die Wiese neben dem Sportplatz gekommen, um dem denkwürdigen Ereignis beizuwohnen.

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