Wer von Armut betroffen ist, kämpft häufig nicht nur mit finanziellen Sorgen. Wenn das Geld am Monatsende kaum für Lebensmittel reicht, die Stromrechnung zur Belastung wird oder Kinder nicht an Klassenfahrten oder Vereinsangeboten teilnehmen können, hat das weitreichende Folgen für den Alltag.
Hinzu kommt oft ein weiteres Problem: Viele Betroffene ziehen sich aus Scham zurück. Gemeinsame Unternehmungen oder Einladungen werden vermieden, weil sie nicht mehr bezahlbar sind. So entstehen Einsamkeit und soziale Isolation – Folgen von Armut, die von außen häufig kaum sichtbar sind. Die EKHN weist darauf hin, dass Armut nicht nur die finanzielle Situation betrifft, sondern auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschwert.
Hilfe vor Ort in Stadt und Landkreis Gießen
Menschen in schwierigen Lebenslagen müssen ihren Weg nicht allein gehen. Mit der Regionalen Diakonie Gießen gibt es eine wichtige Anlaufstelle in der Region. Sie unterstützt Menschen unter anderem mit Schuldner- und Insolvenzberatung, Wohnungsnotfallhilfe, Suchthilfe, Migrationsberatung sowie Angeboten für Familien, Kinder und Jugendliche. Auch die Tafeln in Gießen, Grünberg und Hungen gehören zu ihrem Angebot.
Neben konkreter Hilfe versteht sich die Regionale Diakonie als Begleiterin für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und setzt sich dafür ein, soziale Teilhabe zu ermöglichen und Perspektiven zu schaffen.
Weitere Informationen
Eine Übersicht über Hilfsangebote und Hintergrundinformationen zum Thema Armut bietet die EKHN auf ihrer Themenseite:
https://www.ekhn.de/themen/armut
Informationen zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten der Regionalen Diakonie Gießen gibt es unter: www.diakonie-giessen.de