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Stellvertretende Kirchenpräsidenten predigt im Dormitorium

Zisterzienser-Erben in Kloster Arnsburg zu Gast

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Bis ins Jahr 1803 lebten in Kloster Arnsburg Mönche des Zisterzienser-Ordens. Die Klosterruine, heute im Besitz des Hauses Solms und Ortsteil der Stadt Lich, gibt ab dem kommenden Sonntag, den 22. April 2018, die Kulisse für das Jahrestreffen der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser Erben in Deutschland. Für den Gottesdienst zu Beginn der Tagung am Sonntag um 19 Uhr im Dormitorium konnte die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirch in Hessen und Nassau (EKHN), Ulrike Scherf, gewonnen werden.

Über den Ertrag des Reformations-Jubiläumsjahrs 2017 spricht die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, am Montag, den 23. April, um 16.30 Uhr. Bis zum 25. April widmen sich die Vertreter und Vertreterinnen der 120 Zisterzienser Erben – Gemeinden, Klöstern und Kommunitäten – verschiedenen Themen rund um Religion und Ökumene.  

Nach dem Gottesdienst am Sonntagabend lädt die Landeskirche zu einem Empfang mit prominenten Gästen ein, bei dem unter anderem der Staatssekretär im Kultusministerium Dr. Manuel Lösel ein Grußwort spricht. An den folgenden Tagen strukturieren die Tagzeitengebete das Treffen. Ein vielseitiges Programm erwartet Teilnehmer und Gäste: Zunächst wollen wir am Montag unseren Tagungsort, die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Arnsburg mit Vortrag und Führungen wahrnehmen. Am Nachmittag um 16.30 Uhr wird Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, Reformationsbotschafterin der EKD, über den Ertrag dieses besonderen Jahres berichten.

Am Abend geht das Programm um 18.30 Uhr in der Marienstiftsgemeinde Lich weiter. Nach einer kurzen Orgelmusik (Kantor Christof Becker) auf der ehemaligen Klosterorgel steht beim „Abend der Gemeinschaft“ der Rückblick auf die Aktionen, der einzelnen Klöster zum Reformationsjubiläum im Mittelpunkt.

Der Dienstagvormittag ist der nahen Johanniter Komturei in Niederweisel gewidmet. Nach dem Morgengebet um 9 Uhr in der Komturkirche, stellt Ruth von Förster-Kamlah, die sich besonders stark für die Einladung nach Arnsburg eingesetzt hat, diesen eindrucksvollen Ort vor und führt die Gruppe durch die Anlage. Dort gibt es die einzige noch funktionierende Komturkirche in Deutschland. Das ab 1195 errichtete Gebäude ist auch wegen seiner zwei Geschosse eine besondere Sehenswürdigkeit.

Zurück in Arnsburg geht es ums Pilgern – ein aktuelles Thema, auch für Kloster Arnsburg. Die Gebäude liegen am neu entstandenen Lutherweg 1521. Amélie zu Dohna, Pilgerpastorin der Landeskirche Hannover, geht in ihrem Vortrag um 14.30 Uhr auf die neue Entwicklung entlang der mittelalterlichen Pilgerpfade ein. Am Abend um 20 Uhr klingt die Tagung mit einem „Fabel-haften Abend“ aus: Märchen, Fabel und Musik mit Pfr. Manfred Wenzel.

 Die Veranstaltungen sind öffentlich und gegen einen geringen Kostenbeitrag zu besuchen.

Die Gemeinschaft der Zisterzienser Erben sammelt seit 1993 evangelische Kirchengemeinden, Klöster, Konvente und Kommunitäten, die am Ort ehemaliger Zisterzienserklöster in Deutschland wirken. Sie ist hervorgegangen aus einer Initiative der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde am Münster zu Heilsbronn in Franken, einem ehemaligen Zisterzienserkloster. Die Gemeinschaft sieht ihre Aufgabe darin, das reiche spirituelle Erbe der mittelalterlichen Zisterzienserbewegung im Geist der lutherischen Reformation in ökumenischer Verbundenheit neu zu entdecken und für das Leben der Gemeinden und einzelner Christen fruchtbar zu machen. Dabei ist ihnen die Teilnahme von römisch-katholischen Christen und Ordensleuten wichtig.

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