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25 Jahre Ordination und 25 Jahre Alten-Buseck

Sie wollen weiter zusammenbleiben

StenderPfarrer Leimbach im Vordergrund vor der Gemeinde25 Jahre nach der Ordination - Thomas Leimbach feiert mit der Gemeinde

Als Gast bei einer Silberhochzeit ist es schön zu sehen, wenn die Partner miteinander harmonieren und sich auf die nächsten gemeinsamen Jahre freuen. Ganz ähnlich ging es den Gästen im Festgottesdienst am Sonntag in Alten-Buseck aus Anlass des 25-jährigen Ordinationsjubiläums von Pfarrer Thomas Leimbach.

Seit seiner Ordination vor einem Vierteljahrhundert ist Leimbach Pfarrer in dem Busecker Ortsteil. Mit 29 Jahren trat er hier seine erste Stelle an und blieb. Er gründete hier seine Familie, zog gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth drei Kinder groß und überraschte die Kirchengemeinde mit immer neuen Ideen. So zumindest war es aus dem Kirchenvorstand zu hören: Familien- und Reiterfreizeiten, Lebensart-Gottesdienste und Kinderbibelwochen in den Sommerferien. Kirchenvorstand und Gemeinde gingen mit und tun das bis heute.

In seiner Predigt erinnerte sich Leimbach an den feierlichen Ordinationsgottesdienst am selben Ort und die Freude darüber, endlich in seinem Traumberuf angekommen zu sein. Das Kontrastprogramm habe ihn schon 48 Stunden später eingeholt mit der Aufgabe, einen im Ort sehr beliebten jungen Mann zu beerdigen. Würde er die richtigen Worte finden? - So habe er in wenigen Tagen zwei Extreme seines Berufs bereits erleben können. In einem Zeitungsinterview erklärte Leimbach, dass er schon als Kind habe Pfarrer werden wollen. Mit einem Grundstock an Altgriechisch, den er noch in der Oberstufe erworben hatte, ging es ins Teheologiestudium nach Heidelberg und Marburg, absolvierte Vikariat und Spezialvikariat und war 1994 mit 29 Jahren der jüngste Pfarrer im Dekanat Kirchberg.

Nach seiner Ordination am 6. Februar 1994 durch Propst Klaus Eibach teilte er sich die Pfarrstelle zunächst mit Pfarrerin Sigrid Hornung und unterstützte mit der anderen Stellenhälfte Dekan Schulze in Lollar und später Dekan Klingmann in Annerod. Die ganze Pfarrstelle in Alten-Buseck übernahm der gebürtige Dillenburger am 1. April 1999. Dass er sich hier nach wie vor wohlfühlt, unterstrich er in seinen Dankesworten am Ende des Gottesdienstes. Dass der Kirchenvorstand ein ganz besonderes Verhältnis zu Pfarrer Leimbach hat, zeigte der gemeinsame Segen, den sie ihrem Seelsorger spendeten. Dass die Kirchengemeinde hinter ihrem Pfarrer steht, zeigte schließlich der Gottesdienstbesuch. Die Bänke der Kirche St. Georg waren gut gefüllt.

Beim Dank an seine Frau Elisabeth kam Leimbach wieder auf das Silberhochzeitsmotiv zu sprechen. Denn wenn man es richtig nehme, so der Pfarrer, lebe er in einem Dreiecksverhältnis: mit seiner Gemeinde und mit seiner Familie. Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus konnten sich die Gäste bei Sekt und Imbiss noch einmal davon überzeugen, dass dieses Verhältnis in Alten-Buseck nicht nur funktioniert, sondern auch Zukunft hat.

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