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Rad-Sternfahrt nach Grünberg

Open-Air im Schwedendorf mit Truhenorgel und Cembalo

StenderKopf hinter Musiknoten; Publikum vor schwedisch aussehenden HäusernVor dem neuen Dekanatsgebäude freuten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Orgel-Radtour auf das Konzert mit Truhenorgel und anderen Instrumenten

Das Organisationsteam der Orgel-Radtour in den Dekanaten Grünberg, Hungen und Kirchberg konnte am Samstag seinen Plan B für Regenwetter in der Schublade lassen: Die rund 50 Radlerinnen und Radler kamen trocken und gut gelaunt im Grünberger Schwedendorf an.

Dort erwartete sie ein kleines Open-Air-Konzert auf dem Platz zwischen dem Gebäude der Diakonie und dem gegenüberliegenden zukünftigen Dekanatsgebäude. Aus Laubach hatte Dekanatskantorin Anja Martiné eine Truhenorgel nach Grünberg transportiert; Dekanatsmusikerin Dorotea Pavone ein Cembalo aus Allendorf/Lumda. Geige und Querflöte sowie ein Cajon kamen ebenfalls zum Einsatz in einer unterhaltsamen Abfolge von Musikstücken unterschiedlicher Stile, Rhythmen und Epochen. Dabei freuten sich neben den Genannten der Licher Marienstiftskantor Christof Becker, die Hungener Dekanatskantorin Beatrix Pauli und ihre Kirchberger Kollegin Daniela Werner über den Applaus des Publikums.

Daniela Werner hatte die Radlerinnen und Radler aus dem Dekanat Kirchberg auf ihrem E-Bike angeführt. Nach einem halbstündigen Orgelkonzert in der evangelischen Kirche in Großen-Buseck startete eine zwanzigköpfige Gruppe in Richtung Reiskirchen.  In der dortigen Kirche gab es eine musikalische Pause, bevor man sich auf den Weg nach Grünberg machte. Startpunkt im Dekanat Hungen war die Marienstiftskirche in Lich. Nach dem musikalischen Auftakt fuhr die Gruppe angeführt von Margit Jochim nach Münster zum nächsten Konzert in der dortigen Kirche. Von dort ging es auf dem Radweg nach Grünberg.

Mit fast 17 Kilometern hatten die Radler aus dem Dekanat Grünberg den weitesten Anfahrtsweg. Hier fuhr Dekan Norbert Heide voraus, zunächst von Weickartshain, wo in der Kirche das erste Orgelkonzert erklang, ein paar Kilometer durch die Mücker Gemarkung nach Stangenroth zum zweiten Konzert auf dem Weg nach Grünberg.

Wie in der Hungener Gruppe es übrigens auch bei den Grünbergern nur E-Bikes.  Lediglich in der Kirchberger Gruppe bewegten eine Handvoll Radlerinnen und Radler ihre Zweiräder nur mit Muskelkraft. Während der stellvertretende Dekan Dieter Sandori trat mit Straßenrennen-tauglichem Rennrad an. Auch Nicht-Radler hatten sich auf den Weg nach Grünberg gemacht: Der Kirchberger Dekan Hans-Theo Daum sowie die beiden Präses aus Kirchberg und Grünberg, Annette Vogel und Elke Sézanne erwarteten die drei Radgruppen vor dem zukünftigen Dekanatsgebäude.

Vor dem Haus der Diakonie waren belegte Brötchen und Getränke aufgebaut. Die Nachbarn von der Diakonie hatten die Räume der Tagespflege „Pudelwohl“ geöffnet und luden zur Besichtigung der Einrichtung ein, die im Februar dieses Jahres eröffnet wurde. Dort konnten die Neugierigen schon einen Eindruck davon gewinnen, wie es demnächst im Dekanatsgebäude aussehen wird, das Ende des Jahres bezugsfertig sein soll.

Mit der Diakonie habe das Dekanat auf jeden Fall schon einmal gute Nachbarn, bemerkte Dekanatskantorin Anja Martiné. Sie dankte Pflegedienstleiterin Nicole Jäger und Bereichsleiterin Yvonne Lauer für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Veranstaltung.  

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