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Virtuelle Weltreise ersetzt Kinderfreizeit

Morgens Äthiopien, nachmittags Australien

Evangelische Jugend im Dekanat KirchbergLandkarte, Kinderpass, Rezept für die teilnehmenden KinderMaterial für die virtuelle Weltreise

Auch die Kinder- und Jugendarbeit verlangt in der Corona-Krise nach kreativen Ideen. Anstelle der Freizeit in Niederdieten lud Dekanatsjugendreferentin Carola Geck Kinder zwischen sechs und elf aus dem Dekanat Kirchberg zu einer virtuellen Freizeit mit dem Thema „Kinder einer Welt!“ ein.

Im Vorfeld hatte die Jugendreferentin allen angemeldeten Kindern ein Materialpaket eingeworfen. Darin waren die Unterlagen, Rezepte, Rätsel und Bastelmaterial (Perle, Pfeifenputzer, Schlüsselring, Schaschlikspieße und ein „Reisepass“). Das Programm der Freizeit schickte sie per Mail an die Eltern. Außerdem gab es zur Vorbereitung noch ein Begrüßungs- und Erklärvideo für die Kinder.

Stein und Blume

Mit den Hinweisen, dem Elternbrief und dem Material „reisten“ die Kinder in Tagesetappen um die Welt. In der täglichen Abendrunde erzählten die Jungen und Mädchen von ihren Erlebnissen und stellten das Gebastelte vor. Am ersten Tag wurde gepackt und die nötigen Reisevorbereitungen wurden getroffen. Für die Abendrunde malten die Kinder „Steine“ und „Blumen“ und ein Kreuz an. Die Blume stand für das, was am Tag gut gewesen war, der Stein für das nicht so Gute. Die Geschichte des ersten Abends war die Emmausgeschichte. An diesem Abend gab es auch eine Vorstellungsrunde und eine Weltkarte zur besseren Orientierung.

Bumerang und Gyros

Am ersten „richtigen“ Reisetag ging es vormittags nach Äthiopien mit dem Hinweis auf die äthiopische christliche Kirche, die seit dem Jahr 316 besteht. Am Nachmittag war man bereits in Australien. Die Kinder malten und gestalteten eine Tasse und einen Bumerang. Das vorgeschlagene Gericht, das die Kinder zuhause mit den Eltern zubereiten konnten, war Gyros mit Reis und Tzatziki und Obstsalat. Als Geschichte für die Abendrunde hatte Carola Geck „Jesus segnet die Kinder“ ausgewählt.

 

Über Indien, wo die Partnerdiözese Krishna Godavari liegt, ging es am nächsten Tag nach Peru. Auf dem Weg nach Südamerika konnten sich die Kinder mit „Chili sin carne“ und „Kuhfleckenpudding“ stärken. Die Reisenden erfuhren in Peru einiges über Organisationen, die Menschen in den Anden unterstützen. Bastelideen waren Schlüsselanhänger aus bunten Wollresten und ein Schuhkarton-Kickerspiel. Nach der abendlichen Geschichte freuten sich die Kinder schon auf den nächsten Tag, an dem das erste Ziel die USA waren. Passender Reiseproviant waren Hamburger, Pommes, Rohkost und Muffins. Bei der Abendrunde war man schon auf dem Weg nach Italien und begleitete in der Geschichte Paulus auf dem Weg nach Rom mit dem Fischsymbol der ersten Christen.

Nudeln Napoli und Fischanhänger

Nudeln Napoli und ein Tomate-Mozzarella-Gurke Leuchtturm waren die Rezepte für den letzten Tag in Italien. Die Kinder konnten einen „Fischanhängers aus Wolle und Fische aus Pfeifenputzern gestalten. Zum Abschied betete man gemeinsam einen Kinderpsalm nach Psalm 23.

Spannende Konzeptentwicklung

Dekanatsjugendreferentin Carola Geck nannte es „spannend, das Konzept zu entwickeln und dabei auch neue Sachen auszuprobieren“. Sie kann sich vorstellen, weitere virtuelle „Freizeiten“ anzubieten. Mit der Jugendvertretung des Dekanats habe sie ohnehin beschlossen, alle Angebote off- und online zu planen, falls man weiter oder wieder nichts mit Gruppen machen darf. Auch für die Juleica-Ausbildung im Herbst denkt sie aktuell über ein Onlineformat nach, falls die Fahrt nach Berlin nicht stattfinden kann.

Bilder auf Instagram

Auch von den Eltern der „weltreisenden“ Kinder kamen übrigens positive Reaktionen. Die Kinder schickten Bilder von ihren gelungenen Kreationen, die auf dem Instagram-Kanal der evangelischen Jugend im Dekanat Kirchberg (evjudeki) verbreitet wurden.

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