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Notfallseelsorgerin im Pfingstgottesdienst:

"Mein Tröster ist schon da"

StenderNotfallseelsorger von hinten und auf der BühneDie Notfallseelsorge stand im Mittelpunkt des Pfingstgottesdienstes in Kloster Arnsburg

Beim Gottesdienst des evangelischen Dekanats Hungen zum Pfingstfest in der Stiftsruine von Kloster Arnsburg war viel von Trost und Beistand die Rede. Fachkraft für Trost und Beistand ist nicht nur der Heilige Geist, dessen Feiertag das Pfingstfest ist. Auch Notfallseelsorgerinnen und –seelsorger sind Fachkräfte für Trost und Beistand. Sie gestalteten den Freiluft-Gottesdienst am Pfingstmontag.

 „Der du Tröster wirst genannt“ war das Thema des Gottesdienstes, dem rund 120 Menschen aus dem Dekanat und umliegenden Kirchengemeinden folgten. Jesus habe nach seinem Abschied seinen Jüngern und Jüngerinnen den Heiligen Geist als Tröster gesandt, so der Kirchberger Hans-Theo Daum, Leiter der Notfallseelsorge im Kreis Gießen, in seiner Predigt. Auch Luther habe diese Übersetzung gewählt für die Geistkraft, die laut Apostelgeschichte den Jüngern vor fast 2000 Jahren die Fähigkeit verlieh, in allen Sprachen zu predigen, erläuterte Daum.  Die griechische Vokabel, könne aber auch mit Begriffen wie Beistand oder Helfer übersetzt werden, erläuterte Daum. Der Heilige Geist ist „einer der bleibt, der nicht weggeht, wenn es eng wird.“ Nicht wegzugehen, wenn es eng wird, sei auch eine Aufgabe der Notfallseelsorge, erläuterte er, denn trösten im landläufigen Sinn könne man in den schwierigen Situationen, in denen ein Notfallseelsorger gerufen werde, nicht. Dass ihr ehrenamtlicher Dienst ohne eine starke Kraftquelle nicht möglich ist, wurde in den Beiträgen von Claudia Merkinat, Host Briegel und Birgit Hofmann deutlich. Claudia Mertinat zum Beispiel hilft auf dem Weg zum Einsatzort die Gewissheit: „Mein Tröster ist schon da, bevor ich ankomme“. 

Den Gottesdienstbesuchern versicherte Dekan Daum zum Abschluss seiner Predigt, dass der Heilige Geist auch an diesem Pfingstmontag zwischen den Säulen der Stiftsruine wehe: „Er ist im Auftrag Gottes unterwegs. Er ist schon da“.

Pfarrerin Martina Belzer (Wohnbach), die ebenfalls Notfallseelsorgerin ist, dankte dem Posaunenchor Langd unter Leitung von Rouven Fritzius und Dekanatskantorin Beatrix Pauli für die musikalische Begleitung sowie Dekanats-Verwaltungsfachkraft Marlies Schmied für die organisatorische Unterstützung im Vorfeld. Erleichterung herrschte nach einigem entfernten Donnergrollen während des Gottesdienstes darüber, dass die „persönliche Vorhersage“ der Hungener Dekanin Barbara Alt eintraf. In ihrer Begrüßung hatte sie versichert: „Wir werden nicht nass“.

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