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In Villingen neben der Kirche

Krippe mit Figuren in Lebensgröße

Kirchengemeinde Villingen-NonnenrothKrippenfiguren aus Holz so groß wie eine Frau im grauen Mantel und HutLebensgroß sind die Krippenfiguren in Villingen. Else Stein (96) wagt den Größenvergleich

Lebensgroß sind die Krippenfiguren, die seit dem ersten Advent an der Villinger Kirche stehen. Pfarrer Hartmut Lemp hatte die Idee; der weißrussische Künstler Anatoli Turkov hat sie geschnitzt. Maria, Josef, Hirten und Schafe haben eine abenteuerliche Reise hinter sich.

Dieser Josef ist mit weit 100 Kilo ein echtes Schwergewicht. Auch Maria bringt 98 Kilo auf die Waage. „Abermals war es ein  Abenteuer, diese Figuren aus Belarus nach Deutschland zu bringen,“ sagt Pfarrer Hartmut Lemp. Mehrere Ausfuhrgenehmigungen waren notwendig. Das Ministerium in Minsk musste zustimmen und die Zollbehörden an der EU Außengrenze. Weit über eine halbe Tonne Holz wiegend, kam die Krippe schließlich wohlbehalten bei der Weißrusslandhilfe innerhalb der Kirchengemeinden Villingen/Nonnenroth an.

Künstler ist kein Unbekannter

Der Künstler Anatoli Turkov ist in Nonnenroth schon bekannt, da er dort die beiden Lutherfiguren geschaffen hat. Nun hat er erstmals eine Krippe geschnitzt. In der Orthodoxen Kirche Weißrusslands ist zwar das Motiv der Heiligen Familie auf Ikonen bekannt. Eine in Holz geschnitzte Figurengruppe der Heiligen Familie ist wohl zuvor nicht im Land hergestellt worden.  Als der Holzkünstler und Maler  sie vor kurzem in der Kunsthalle in Brest/Belarus präsentierte, war man voll des Lobes.

Bezug zur Schäferstadt Hungen

Nach den Vorstellungen des Ideengebers, Pfarrer Hartmut Lemp, sollte die Figurengruppe thematisch in besonderer Weise in die Schäferstadt Hungen passen. So sind neben Maria und Josef und dem Jesuskind in der Krippe noch zwei Hirten und fünf Schafe zu sehen. Am ersten Adventssonntag wurde die Krippe der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zum Ende des Weihnachtskreises bleibt sie neben der Villinger Kirche stehen.

96jähriger Krippen-Fan Else Stein

Else Stein, Mitarbeiterin in der Kirchengemeinde, sah einen besonderen Grund, sich für den Fotografen zur Figurengruppe zu stellen: „Immerhin ist das Alter des Holzes mindestens so alt wie ich.“ Else Stein ist 96 Jahre alt und freute sich sehr über die Ankunft der Holzfiguren in ihrem Heimatort.

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