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Volle Kirche zur Begrüßung des Friedenslichts aus Bethlehem

Kleine Flamme - große Wirkung

StenderMenschen im Dunkeln, Laterne im Vordergrund mit roter KerzeDas Friedenslicht ist da! Die achtjährigen Mia und Mia durften es anzünden

Mia und Mia, zwei achtjährige Mädchen aus Oppenrod, brachten am Samstagabend die Laterne mit dem Friedenslicht aus Bethlehem in die voll besetzte kleine Kirche des Busecker Ortsteils. Auch beim zehnten Mal hat die gemeinsame Aktion von evangelischer Kirchengemeinde und Partnerschaftsverein Buseck nichts von ihrer Anziehungskraft auf die Menschen eingebüßt.

Viele der Besucherinnen und Besucher brachten bereits Laternen mit, deren Kerzen sie am Friedenslicht anzündeten und nach der Andacht mit nach Hause nahmen. Für andere standen kleine Becher und Teelichter bereit, die gegen eine Spende nach allen Gottesdiensten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel mitgenommen werden können.

Dank an Mollner Freunde

Zum zehnten Mal galt der Dank vieler Rednerinnen und Rednern der Delegation aus der österreichischen Partnergemeinde Molln, die auch in diesem Jahr wieder die Reise in den Norden auf sich genommen hatte. Mit dabei von Anfang an Otto Bachmayr und seine Frau, die die Grüße der Gemeindegremien mitbrachten. Die Oppenröder Ortsvorsteherin Renate Renger erinnerte an den ersten Anstoß zur Friedenslicht-Aktion, der vor zehn Jahren von den Läufern aus Molln kam. Weil es in Oppenrod keine Läufergruppe im Sportverein gab, übernahm der Partnerschaftsverein die Organisation und fand in der evangelischen Kirchengemeinde eine Mitstreiterin.

Frieden im Kleinen

Pfarrerin Anne Schneider erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass „Frieden eine verletzliche Pflanze“ sei. „Das erleben wir tagtäglich in unserem privaten Umfeld und beim Blick in die Welt.“ Auch Bürgermeister Dirk Haas richtete seinen Blick sowohl auf die zahlreichen Konfliktherde auf der Welt und die damit verbundenen schweren Schicksale wie auf den Unfrieden „im Kleinen, hier bei uns“.

10.000 Euro Spenden möglich

Obwohl die Kerze in der Friedenslicht-Laterne sich auf den ersten Blick nicht von den anderen Kerzen in der Kirche unterscheide, habe sie doch durch ihre Bedeutung für so viele Menschen schon eine immense Wirkung entfaltet, meinte Kirchenvorstandsvorsitzende Dr. Angela Stender. Die Spenden für das Friedenslicht gingen jeweils an notleidende Einzelpersonen oder Hilfsorganisationen in der Region. Bei anhaltender Spendenbereitschaft könne in diesem Jahr die Gesamtspendensumme 10.000 Euro erreichen, rechnete Stender aus.

Diakonie und Voraushelfer

In diesem Jahr gehen die Spenden zu gleichen Teilen an die Voraushelfer der Busecker Feuerwehr und das Suchthilfeprogramm des Diakonischen Werks Gießen. Torsten Hansmann informierte über die Arbeit der Voraushelfer, Christoph Hucke berichtete über seine Arbeit in der Suchthilfe.

Nach der Andacht wurde das Friedenslicht mit einem Fackelzug zur Waldweihnacht in den Lohwald gebracht.

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