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Kita-Öffnungen

Kitas und Corona: Herausforderung Regelbetrieb

vgajic/istockphoto.comKinder spielen mit BauklötzenKinder spielen mit Bauklötzen

Die Kindertagesstätten sind in Hessen seit Montagmorgen wieder in den Regelbetrieb übergegangen. Das bleibt in der Coronakrise auch für die kirchlichen Kitas und ihre Beschäftigten eine Herausforderung.

Seit Montagmorgen ist es trotz Ferienbeginn mit den ruhigen Zeiten in den Kindertagesstätten in Hessen wieder vorbei. Die Lockerungen der Coronakrise haben am 6. Juli endgültig Einzug in die hessischen Kitas gehalten. Der bisherige eingeschränkte Regelbetrieb ist wieder in den Normalbetrieb unter Coronabedingungen übergegangen. In Rheinland-Pfalz bleibt zunächst der eingeschränkte Betrieb bestehen.

 

Große Herausforderungen

Was viele Eltern in Hessen aufatmen lässt, stellt die Kitas vor große Herausforderungen. Dabei sind es nicht nur die Hygienevorschriften  und  Sicherheitskonzepte, die die Erzieherinnen und Erzieher umtreiben. Es ist auch die Sorge um die Gesundheit aller Beschäftigen - und vor allem, wie viele Erzieherinnen und Erzieher aus gesundheitlichen Gründen überhaupt aktiv in die Betreuung gehen dürfen.  Keine leichte Aufgabe auch für die 600 Kitas der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit ihren 40.000 Plätzen.

 

Umfangreiche Öffnungen 

Die Landesregierung will mit der Öffnung vor allem den Anfragen vieler Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Eltern nachkommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf über die Bildungseinrichtungen zu sichern, und Kindern wieder einen „gut gelebten Alltag“  ermöglichen. In einer Handreichung betont der hessen-nassauische Fachbereich Kidnertagesstätten zugleich: „Es darf bei allen Wünschen nicht vergessen werden, dass wir uns noch immer in einer Pandemielage befinden. Diese herausfordernde Lage benötigt gemeinschaftliches Handeln, gegenseitiges Zuhören und wechselseitige Rücksichtname, ebenso wie Solidarität und Flexibilität bei allen Beteiligten."

 

Aushandlungsprozesse nötig 

Dazu ist nach Worten des Fachbereichs Kindertagesstätten in der hessen-nassauischen Kirche ein "gut geführter Aushandlungsprozess" zwischen Träger, Kommune, Team und Eltern nötig, indem alle aktiv beteiligt werden sollen. Am Ende sollen Konzepte stehen, die von allen mitgetragen werden. Nach Worten des Fachbereichs bleibt es eine wichtige Aufgabe, „zwischen dem Schutz von Mitarbeitenden, Eltern und Kindern, des Rechts von Kindern auf Teilhabe und Bildung und den Betreuungsbedarfen von Familien einen guten und gemeinsamen Weg zu finden, der auf die individuellen und regionalen Kita-Besonderheiten abgestimmt ist“. Denn es ist -  auch wenn der Regelbetrieb Normalität signalisiere -klar: „Die Rückkehr zur 'Normalität' ist zurzeit weder denk- noch realisierbar.“ 

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