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Corona in Indien

Indien: Diakonie ruft zu Spenden auf

Bernd GiehlKinderDie Corona-Situation in Indien spitzt sich zu. Es fehlt an Sauerstoff und Medikamenten. Hier ein Bild von Kindern des Henry Martyn Institute - vor der Pandemie.

Mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich - die Lage in Indien ist dramatisch. Zu wenig Sauerstoff, zu wenig Medikamente. Die Diakonie bittet um Spenden.

Während die ersten internationalen Hilfslieferungen Indien erreichen, stockt auch die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Hilfe in dem schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Land weiter auf. „Die Berichte, die uns aus indischen Krankenhäusern erreichen, sind erschütternd“, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. „Die Weltgemeinschaft muss nun gemeinsam alle Kraft aufbringen, um zehntausende Tote in Indien zu verhindern. Wir werden unseren Beitrag leisten und rufen dringend zu Spenden für unsere Corona-Hilfe auf.“

 

Dagmar Pruin: Weltgemeinschaft muss helfen

Dabei geht es nicht nur um medizinische Hilfe. Die indische Regierung hat angekündigt, wieder harte Ausgangsbeschränkungen erlassen zu wollen. Daher müssen besonders Wanderarbeiter und Menschen, die in anderen informellen Berufen arbeiten, unterstützt werden. „Die angekündigten – und absolut verständlichen – Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass die Menschen in akute Not fallen. Wir müssen ihnen mit Sofortmaßnahmen zur Seite stehen“, so Pruin. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren in Indien aktiv und hat die Hilfe seit Beginn der Pandemie im März 2020 auf Corona-Hilfen fokussiert. Über seinen lokalen Partner verteilt das Hilfswerk etwa Mahlzeiten, aber auch Gesichtsmasken und Hygiene-Artikel. 

 

Vor allem die Armen vor einer Infektion schützen

Nun steht das Gesundheitssystem des Landes angesichts der zweiten Covid-Welle vor dem Kollaps. Viele europäische Länder – darunter Deutschland – haben erklärt, Sauerstoffkonzentratoren und Beatmungsgeräte zu schicken. „Wir begrüßen, dass sich viele Länder solidarisch mit Indien zeigen, doch medizinisches Gerät allein reicht nicht“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Wir dürfen auch die Präventionsmaßnahmen nicht aus dem Blick verlieren. Gerade die Ärmsten der Gesellschaft müssen dringend vor einer Infektion geschützt werden.“ Millionen Menschen in Indien leben in Slums und haben keinen geregelten Zugang zum staatlichen Gesundheitssystem. 

 

Kollegen der Diakonie-Partnerorganisation CASA erkrankt

Die Diakonie Katastrophenhilfe steht in ständigem Kontakt mit ihrer indischen Partnerorganisation CASA - einem großen, kirchlichen Hilfswerk. Auch die Mitarbeitenden werden von der Welle an Infektionen schwer getroffen. „Unser Partner berichtet, dass sich die Situation von Tag zu Tag weiter zuspitzt“, sagt Keßler. „Leider haben wir auch die Nachricht erhalten, dass einige Kollegen unseres Partners vor Ort an COVID-19 erkrankt sind.“

 

⇒⇒⇒ SO können Sie spenden⇐⇐⇐

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin,

Evangelische Bank,

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Corona-Hilfe weltweit

Caritas international, Freiburg, 

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,

IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02

BIC: BFSWDE33KRL

 

Unser Gebet für Indien

Gott, du Schöpfer, Bewahrer der Schöpfung, Gedenke der Menschen überall in der Welt,

die unter dem Coronavirus leiden müssen. Insbesondere beten wir für die Menschen in Indien.

Wir sind sprachlos über die rasant steigenden Zahlen von Kranken und Sterbenden.

Du Gott, unsere Zuflucht und Stärke, erhebe deine schützende

und heilende Hände über die am Corona Erkrankten und bewahre sie.

Hilf ihnen, dass sie die notwendige medizinische  Unterstützung finden.

Nimm die Verstorbenen in deine Barmherzigkeit auf.

Schenke Trost und Hoffnung für diejenigen, die ihre Angehörigen,

Kolleg*innen  und Freund*innen verloren haben. Sei mit denen, die Verstorbene bestatten.

Stärke und ermutige das Personal im Gesundheitswesen. Schenke ihnen Kraft, Geduld und Ausdauer.

Wir bitten für alle, die in Panik geraten sind und die in Angst leben, dass sie Ruhe, Geduld und Vertrauen finden.

Du Gott des Lebens, du hast uns nicht allein gelassen. Wir danken dir für die Hilfsbereitschaft vieler Menschen und Staaten.

Lehre uns, die vorhandenen Ressourcen gerecht miteinander zu teilen und  lass uns aufmerksam sein für die großen Nöte weltweit.

Stärke uns, unsere Solidarität mit denen auszudrücken, die uns am dringendsten brauchen.

Sei mit den Wanderarbeiter*innen, Obdachlosen, Mittellosen und mit allen, die um ihre Existenz bangen.

Schütze sie und schenke ihnen ein Leben in Würde.

Leite die,  die politische Verantwortung tragen, damit sie Entscheidungen in Weitsicht und Weisheit treffen, die dem Wohlergehen aller Menschen dienen.

Führe uns und sei uns in dieser Korona- Krise besonders nahe. Lass uns nicht die Hoffnung verlieren.

Pfarrer Johny Thonipara

Referent für Entwicklung und Partnerschaft Asien 

Zentrum Ökumene der EKHN

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