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Christian Stiller ist auch Pfarrer für Hattenrod und Harbach

Im Ettingshäuser Pfarrhaus brennt wieder Licht

StenderNeuer Pfarrer in Ettingshausen, Harbach und Hattenrod: Christian StillerNeuer Pfarrer in Ettingshausen, Harbach und Hattenrod: Christian Stiller

Seit Anfang April brennt im Pfarrhaus in Ettingshausen abends wieder das Licht. Anfang April ist mit Christian Stiller der neue Pfarrer für Ettingshausen, Harbach und Hattenrod eingezogen. Am Ostersonntag, den 21. April, wurde er im Gottesdienst in der Hattenröder Kirche ordiniert.

Mit dem 48jährigen Christian Stiller kommt ein Quereinsteiger nach Ettingshausen. Lebens- und Berufserfahrung bringt er reichlich mit – als Pfarrer steht er jedoch noch ganz am Anfang. Entsprechend froh ist er über die ersten Erfahrungen, die er an der neuen Wirkungsstätte gemacht hat. Die Kirchenvorstände seien alle sehr freundlich, ist er begeistert. „Ich habe hier auf dem kurzen, gemeinsamen Weg sehr viel Unterstützung und Entgegenkommen erfahren. Ich fühle mich hier sehr willkommen.“ Auch Pfarrer Kai Wick, der die Stelle vertretungsweise innehatte, habe ihm den Anfang erleichtert. Sehr froh ist er zudem über das Angebot von Ruhestandspfarrer Hartmut Miethe. Er übernimmt Gottesdienste, wenn Christian Stiller zu seiner Familie nach Berlin fährt, wo seine beiden Kinder die Schule besuchen.

In Berlin ist Christian Stiller auch geboren und im Westteil der Stadt aufgewachsen. Nach dem Abitur hat er zunächst Germanistik und Geschichte studiert und wurde Journalist. Als Nachrichtenredakteur bei einer regionalen Tageszeitung kümmerte er sich über 14 Jahre lang um Kirchenpolitik, sicherheits- und außenpolitische Themen. „Ein Abstecher hat mich ferner in den Bundestag geführt, wo ich als Mitarbeiter u.a. auch zu seniorenpolitischen Themen gearbeitet habe“, schreibt Stiller in einem Beitrag für den Gemeindebrief „Die Dorfkirche“. Dort kann man auch lesen, dass er zudem als Soldat „in diversen Verwendungen bei der Luftwaffe eingesetzt“ wurde.

Und wann kam der Schwenk hin zu Theologie und Kirche? In der sehr intensiven Prädikantenausbildung in seiner Landeskirche seien das Interesse und die Freude an theologischen Fragen und engagierter Gemeindearbeit gewachsen, erzählt Stiller. Dieses Interesse führte ihn auch zum berufsbegleitenden Studium der Theologie in Marburg. Pfarrer werden konnte er mit dem Master-Abschluss aber nicht in seiner eigenen Landeskirche. Diese Möglichkeit bietet u.a. aber die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Umso dankbarer ist Stiller der Landeskirche für die Möglichkeit, aus dieser Freizeit- nunmehr eine Vollzeitbeschäftigung machen zu können. Dankbar ist er aber auch seiner Familie, dass sie bereit war, die berufliche Veränderung und die damit verbundenen Herausforderungen mitzutragen. Mit dem Beginn des Vikariats in Nieder-Weisel bei Butzbach zog der Berliner 2016 nach Hessen. Im Spezialvikariat, verrät er, hat er noch einmal seine Altsprachkenntnisse vertieft.

Und jetzt ist er also Pfarrer im Probedienst in Ettingshausen, Hattenrod und Harbach. Hier möchte er die Menschen nicht nur seelsorgerlich begleiten, sondern nach seinen eigenen Worten „die drei Gemeinden als einen Gemeinderaum mit allen, die daran Spaß und Freude haben, gestalten“.  Erfreut hat er festgestellt, dass sich hierfür an eine ganze Reihe von festen Terminen, an bestehende Gruppen, aber auch an neuen Wünschen anknüpfen lässt: "All das sind Möglichkeiten der Begegnungen – und wo sich Menschen begegnen, da ist Gott auch nicht weit“.

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