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380.000 Euro Spenden

Hessen-Nassau legt Corona-Hilfsfonds für Partnerkirchen auf

Zentrum OecumeneKonkrete Corona-Hilfe in Indien: Essen für ArmeKonkrete Corona-Hilfe in Indien: Essen für Arme

In der weltweiten Corona-Pandemie sind Kirchen, die auf Spendenbasis arbeiten, besodners in der Krise. Deshalb hat Hessen-Nassau jetzt einen Hilfsfonds aufgelegt. Er leistet schon in Indien Unterstützung. Aber auch Kirchen, von denen man es eigentlich nicht erwartet hätte, sind auf Hilfe angewiesen.

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Hier kocht der Bischof noch selbst: Pradeep Kumar Samantaroy in Indien bei einer Hilfsmaßnahme für Corona-Opfer Essen für Corona-Opfer. Hilfsmaßnahmen in der indischen Partnerkirche der EKHN Konkrete Corona-Hilfe in Indien: Essen für Arme
Zentrum OekumeneHilfsmaßnahmen in der indischen Partnerkirche der EKHN mit dem Bischof von Amrtisar Pradeep Kumar SamantaroyHilfsmaßnahmen in der indischen Partnerkirche der EKHN mit dem Bischof von Amrtisar Pradeep Kumar Samantaroy (2.v.l.)

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat für ihre internationalen Partner einen Corona-Hilfsfonds mit einem Volumen von 380.000 Euro aufgelegt. Er soll in der weltweiten Krise auch ihre soziale Arbeit vor Ort unterstützen. Die ökumenischen Partnerkirchen und Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Europa und den USA finanzieren sich fast ausnahmslos durch Kollekten und Spenden ihrer Mitglieder. Durch die weltweiten Kontaktverbote und Ausgangssperren sind diese Einnahmen fast vollständig zusammengebrochen.

 

Weltweit gelebter Glaube und Solidarität

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung sieht in dem Fonds ein wichtiges Zeichen „weltweit gelebten Glaubens und internationaler Solidarität in der Coronakrise“. Jung: „Die Folgen der Corona-Pandemie fordern uns weltweit heraus. Die Berichte aus einigen unserer Partnerkirchen führen vor Augen, wie existentiell dort Leben nicht nur durch das Virus, sondern durch den nachfolgenden Hunger und mangelnde hygienische Schutzmöglichkeiten bedroht ist. Es ist für uns ein Herzensanliegen hier zu helfen. Im Glauben an Jesus Christus sind wir weltweit miteinander verbunden. Und das bedeutet, aneinander Anteil zu nehmen und füreinander da zu sein.“

 

Vom Grundnahrungsmittel bis zu medizinischen Hilfe

Die Herausforderungen in den Partnerkirchen in der Coronakrise sind nach Angaben des verantwortlichen Zentrums Oekumene in Frankfurt sehr unterschiedlich. Sie reichten von der täglichen Versorgung von Teilen der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln wie in Indien, über die Unterstützung diakonischer Einrichtungen bis hin zur Aufklärungsarbeit über notwendige Schutzmaßnahmen im Alltag. Vor besonderen medizinischen Herausforderungen stünden zudem Partnerorganisationen in griechischen Flüchtlingslagern.

 

Erste Unterstützung bereits in Indien

Erste Mittel aus dem Fonds seien bereits der indischen Partnerdiözese Amritsar in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt worden. Seit Mitte März versorge sie rund 1.200 Familien mit Grundnahrungsmitteln und verteile zusätzlich an 500 Bedürftige täglich ein warmes Essen. „Die Pandemie hat nicht nur Krankheit und Tod für viele Menschen mit sich gebracht, sondern präventive Maßnahmen wie Ausgangssperren werfen auch andere humanitäre Probleme auf, wie den Verlust der Lebensgrundlage, Hunger und Unterernährung“, beschreibt der dortige Bischof Pradeep Kumar Samantaroy die aktuellen Herausforderungen.

 

Weitere Informationen
Das Zentrum Oekumene steht in engem Kontakt mit den Partnerkirchen und ökumenischen Partnerorganisationen. Es gibt gerne Auskunft über die Situation. Die jeweiligen Kontakte sind hier zu finden:
www.zentrum-oekumene.de/de/themen-materialien/partnerkirchen-weltweit/

 

Spendenkonto
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Evangelische Bank
IBAN: DE27 5206 0410 0004 1000 00
BIC:   GENODEF1EK1
Stichwort: „Corona-Hilfe Ökumene"

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