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Wiederholung nicht ausgeschlossen

Fröhliches Erntedankfest an der Schäferwagen-Herberge

Kirchengemeinde Villingen und NonnenrothStrohpuppen begrüßen beim Erntedankfest in NonnenrothStrohpuppen begrüßen beim Erntedankfest in Nonnenroth

Nicht genug Platz bot die Nonnenröther Grillhütte für die große Anzahl der Besucher beim Erntedankfest der evangelischen Kirchengemeinden Villingen und Nonnenroth in der Schäferwagen-Herberge. Im Anschluss an den Gottesdienst fanden Grillwürste von Lamm und Schwein großen Zuspruch.

Freuen darf sich Brot für die Welt über einen hohen Spendenbetrag.

Begrüßt wurden die Besucher von zwei winkenden, bunt aufgemachten Strohpuppen auf dem historischen Leiterwagen. Diese Begrüßung am fahnengeschmückten Eingang zum Gelände der Schäferwagen-Herberge entsprach einem alten Brauch zum Erntedankfest.

Die nächste Überraschung wartete in der Grillhütte. Völlig entkernt von Tischen war sie in eine bestuhlte Kirche umgewandelt worden. Doch beim Ende des Glockenläutens war der Gottesdienstraum völlig überfüllt. Man hatte vorgesorgt und das Erntedankfest wurde per Lautsprecher nach draußen übertragen.

Seit vielen Jahren schmücken die Landfrauen unter der Regie von Rosel Töllich den Erntedankaltar. In diesem Jahr ein alter Leiterwagen, der mit Blumen, Obst und Garben in eine Augenweide umfunktioniert worden war. Auch der Blütenkranz am Alter kam wie seit vielen Jahren üblich, aus den Händen von Christel Stephan.

Pfarrer Hartmut Lemp hob in seiner Predigt hervor, wie aktuell der 2500 Jahre alte Bibeltext aus dem 58. Kapitel Jesajas war und ist. "Kirche kann, wenn sie in jüdisch christlicher Tradition lebt, niemals neutral sein, sondern muss Partei ergreifen für die Armen und die, die ohne Obdach sind", stellte er fest. Das Lied von Matthias Claudius "Wir pflügen und wir streuen" fehlte ebenso wenig wie das Hessenlied zum Ende des Gottesdienstes. Danach nahmen die meisten Besucher die Einladung zum gemeinsamen Essen gern an. Die Villinger Kirchengemeinde bot frisch gebackenes Brot und frische Würstchen vom Lamm und Schwein an, die von Mitgliedern beider Kirchenvorstände auf dem Holzkohlegrill  zubereitet wurden. Selbestgemachter Apfelsaft sowie Mohn- und Riwwelkuchen vom Blech rundeten das Speisen- und Getränkeangebot ab. Kommentar von Else Stein: „Muss ich 95 Jahre alt werden, um eine solch herrlich schmeckende Lammwurst essen zu können." Beim Essen stellte sich ebenfalls heraus, dass es Konfirmanden gibt, die ohne Probleme fünf Würste verdrücken können. Da alle Speisen kostenfrei abgegeben wurden, kann sich Brot für die Welt (Katastrophenhilfe Jemen und Indonesien) über einen attraktiven Beitrag freuen.

Nach der positiven Resonanz der Besucher ist eine Wiederholung im nächsten Jahr nicht ausgeschlossen.

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