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Hoffnungsbilder aus Laubach mit dem zukünftigen Pfarrer

Fastenbrechen für den "Instawalk"

StenderDie Instawalk-Gemeinde in der StadtkircheDie Instawalk-Gemeinde in der Stadtkirche

Hinunter in die Katakomben des Laubacher Schlosses und hinauf in den Kirchturm und über die Dächer der Residenzstadt kommt man nicht alle Tage. Diese Gelegenheiten boten sich beim „Instawalk“, zu dem Pfarrer Jörg Niesner nach Laubach eingeladen hatte. Die dabei entstandenen „Hoffnungsbilder“ fanden über Instagram und Co. schnell ihren Weg in die sozialen Netzwerke.

Jörg Niesner wird am 1. Januar Pfarrer in seiner Heimatstadt Laubach. Für ein Videoprojekt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), bei dem junge Pfarrerinnen und Pfarrer mit besonderen Arbeitsschwerpunkten vorgestellt werden, hatte der 35jährige den „Instawalk“ an seiner zukünftigen Wirkungsstätte organisiert.

Instawalk trotz Handyfasten

Der im Netz auf mehreren Kanälen sehr aktive Niesner sprach über seine Social-Media-Kanäle die junge Zielgruppe an und konnte sich über mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen, die den Beginn des Instawalks mit Kennenlernen und Kurzandacht im Kreis vor dem Altar in der Stadtkirche erlebten. Dabei stellte sich heraus, dass nicht alle Anwesenden tatsächlich zu den Onlinern und zur Generation der Digital Natives gehörten. Ein Teilnehmer hatte kein Smartphone, dafür aber seinen Rauhaardackel mitgebracht. Er mache seit ein paar Monaten Handyfasten, sei aber aus Neugier gekommen. Der Instawalk sei jetzt gewissermaßen sein Fastenbrechen.

Bestens organisiiert

Für seinen Spaziergang mit Smartphone hatte der junge Pfarrer organisatorisch einiges auf die Beine gestellt. Mit ausführlichen Einverständniserklärungen zu Fotografieren und Fotografiertwerden war er datenschutztechnisch vorbereitet. Namenskärtchen, auf denen ein Social-Media-Steckbrief ausgefüllt werden konnte, lagen bereit. In schönstem Violett und knallgelb grüßten daneben die  EKHenten, die Quietsche-Entchen in Kirchenfarben. Schon auf der ersten Station im illuminierten Glockenturm wurden die Entchen Fotomotive für die Hoffnungsbilder auf den Smartphones. Dort erzählte Küster Ulrich Möll denen, die waghalsig genug für den engen Aufstieg waren, die Geschichte der Laubacher Glocken. Stadtführer Horst wartete vor dem Schlossmuseum auf die Gruppe, die zuvor einen besonnten Abstecher in den Schlosspark und in die ebenfalls illuminierten Gewölbe unter dem Schloss gemacht hatte. Zum Bedauern Einiger blieb nur Zeit für eine kurze Führung, denn auf dem Schlossplatz wartete ein Fahrzeug, von dem aus Hoffnungsbilder aus himmlischer Perspektive gemacht werden konnten. Stadtbrandinspektor Dominik Mebus hatte es möglich gemacht, dass Frank Homuth mit der Hubarbeitsbühne der Freiwilligen Feuerwehr jeweils zwei Personen über die Dächer Laubachs gehievt wurden – eine Attraktion auch für die, die am Boden zuschauten.

Abschluss in der "Seligmacherei"

Wie gut, dass es in Laubach eine Bar namens „Seligmacherei“ gibt. Einen besseren Namen für letzte Station des Instawalks hätte man sich kaum ausdenken können. Neben einem Getränk für alle gab es dort Musik aus der Konserve und live mit Ursula Katzenbach, die auch schon zu Beginn in der Kirche Selbstkomponiertes zur Gitarre gesungen hatte. Mit Gesang, Gebet und Segen und großer Vorfreude auf seine Arbeit in Laubach verabschiedete sich Jörg Niesner ganz analog von seiner Instawalk-Gemeinde, die schon während des Nachmittags digital ihre Fäden ins Netz gesponnen hatte. Was da so unterwegs war, ist zum Teil noch hier zu sehen: #hoffnungsbilder, #instawalklaubach

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