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Langfristige Zusammenarbeit vereinbart

Diakonie verlängert Vorstandsvertrag mit Bernd Klein

Oberhessische DiakonieBernd KleinBleibt geschäftsführender Vorstand der Oberhessischen Diakonie: Bernd Klein

Nach dem erfolgreichen Start verlängert der Stiftungsrat des Oberhessischen Diakoniezentrums den Vertrag mit dem ehemaligen Licher Bürgermeister Bernd Klein als geschäftsführendem Vorstand des Oberhessischen Diakoniezentrums Johann-Friedrich-Stift in Laubach um fünf Jahre.

Oberhessisches Diakoniezentrum LaubachDrei Männer und eine FrauVertrag verlängert: Bernd Klein (links) führt das Oberhessische Diakoniezentrum auch in den nächsten fünf Jahren als Vorstand zusammen mit Dr. Susanne Egbert. Dirk Oßwald und Holger Claes (rechts), Vorsitzende des Stiftungsrats, freuen sich über die einstimmige Entscheidung ihres Gremiums zugunsten des neuen Führungsteams.

„Wir haben den Vertrag mit Bernd Klein als geschäftsführendem Vorstand des Oberhessischen Diakonienzentrums (OD) Johann-Friedrich-Stift vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Sein Einstieg seit Februar verlief bisher aus Sicht des Stiftungsrats wie auch der Führungskräfte und Mitarbeiter sehr positiv. Deshalb haben wir seinen bisherigen Jahresvertrag jetzt mit einer langfristigen Perspektive versehen“. Das erklärten am Donnerstag Dirk Oßwald und Holger Claes, die Vorsitzenden des Stiftungsrats. Das Gremium ist vergleichbar mit einem Aufsichtsrat und trifft die rundlegenden Entscheidungen des OD. In ihrer Pressemitteilung zur Vertragsverlängerung drückten Claes und Oßwald nochmals ihre Trauer über den plötzlichen und frühen Tod von Kleins Vorgängerin Beatrix von Lüpke vor wenigen Wochen aus. Sie hatte die gemeinnützige Stiftung seit 2016 als Nachfolgerin von Kathrin Wind geführt.      

 

Der 53jährige Bernd Klein war bis zum 15. Januar diesen Jahres Bürgermeister der Stadt Lich und hatte x-apple-data-detectors://5am 1. Februar die operative Führung des OD als hauptamtlicher Vorstand zunächst für ein Jahr übernommen.

 „Unsere Hoffnung zu Jahresbeginn, mit Klein eine Führungspersönlichkeit gefunden zu haben, die die Region und das Geschäftsgebiet des OD (Laubach, Lich, Hungen und Grünberg) perfekt kennt und hier bestens vernetzt ist, hat sich erfüllt“, erklärten Oßwald und Claes. Der neue Chef des „Sifts“ habe nicht nur in kurzer Zeit ein sehr vertrauensvolles Miteinander mit den Führungskräften und Mitarbeitern aufgebaut, sondern sei erstaunlich schnell in die Themen und Aufgaben hineingewachsen und habe bereits wegweisende Projekte für die kommenden fünf bis zehn Jahre angestoßen. „Schon in Kürze werden wir die ersten wichtigen Ergebnisse davon öffentlich vorstellen können“, kündigte Klein an.

Dass Klein vor seiner Tätigkeit als Vorstand bereits mehrere Jahre als Licher Bürgermeister dem Stiftungsrat angehörte und somit über alle Entwicklungen informiert war, kam ihm in seiner neuen Tätigkeit zugute. Aber auch seine beruflichen Erfahrungen in der Jugend- und Sozialverwaltung der Stadt Gießen oder als Fachbereichsleiter Personal und Service der Kreisverwaltung nutzen ihm und dem OD. 

„Positiv hat sich zudem die zu Jahresbeginn eingeführte neue Führungsstruktur im OD entwickelt“, machten Oßwald und Claes deutlich. Damals hatte man mit Dr. Susanne Egbert die Bereichsleiterin für die Kinder- und Familienarbeit und den ehrenamtlichen Hospizdienst zur Vertreterin des Vorstandes ernannt. Zusammen mit Bernd Klein bildet sie die Geschäftsführung des OD, die die gemeinnützige Stiftung mit über 300-jähriger Tradition zusammen mit den Bereichsleitern seitdem als Leitungsteam führen.

Das OD betreibt als größter sozialer Träger im Osten des Landkreises Gießen drei Seniorenheime in Laubach, Lich und Hungen, Betreutes Wohnen in Lich, sechs Kindertagesstätten in Laubach, koordiniert für den Ostkreis die Kindertagespflege, unterhält einen Ambulanten Sozialen Dienst mit mobiler Pflege und Essen auf Rädern im gesamten Geschäftsgebiet, betreibt verschiedene Beratungs- und Ehrenamtsdienste, das Mehrgenerationenhaus für den Kreis Gießen in Laubach und hat fast 400 Beschäftigte sowie ca. 140 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit gut einem Jahr hat der Ambulante Pflegedienst sowie das Essen auf Rädern sein Versorgungsgebiet sehr erfolgreich auf das Gebiet der Stadt Grünberg ausgeweitet. Noch in diesem Jahr eröffnet das OD im Schwedenviertel in der Grünberger Kernstadt eine Tagespflege für 15 Senioren und verlagert die Büroräume seines Ambulanten Dienste aus Platzgründen von Laubach dorthin.

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