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Evangelische Grundschule Freienseen

Der Kirchenpräsident bringt Geschenke mit

StenderVikar Volker Nies und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung verteilen Buchgeschenke an die Freienseener SchulkinderVikar Volker Nies und Kirchenpräsident Dr. Volker Jung verteilen Buchgeschenke an die Freienseener Schulkinder

Nicht nur die sieben Neuen, sondern alle rund 90 Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Freienseen gingen gestern nach dem Schulanfangsgottesdienst mit einem Buchgeschenk in die erste Unterrichtsstunde im neuen Schuljahr. Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), hatte die Präsente mitgebracht.

Mit der Ankündigung „Es ist auch lustig“ machte der Besucher aus Darmstadt den Kindern, Eltern und Großeltern, die im Garten des Blauen Hauses neben der Grundschule verteilt waren, Lust auf die Lektüre des kleinen Buches. Es könne von den Kindern allein oder mit den Eltern gemeinsam gelesen werden und wolle vermitteln, dass „Lesen etwas Wunderbares“ sei. Auch ein Ratgeber für die Eltern steckte in der vom Evangelischen Literaturportal zusammengestellten Schultüte, die der Kirchenpräsident nach dem Gottesdienst an die Kinder verteilte.  

Entwicklung der Kinder nicht dauerhaft schädigen

Jung erinnerte daran, in welcher besonderen Situation dieses neue Schuljahr beginne und zeigte Verständnis für die Aufregung von Schülerinnen und Schülern, aber auch die der Eltern. Sie stünden jetzt vor einem ganz neuen Lebensabschnitt mit neuen Fragen und Herausforderungen. In einer Pressemitteilung zum Schuljahresbeginn hatte Jung dazu aufgerufen, Kinder und Jugendliche in der anhaltenden Corona-Krise noch mehr in den Blick zu nehmen. Es müsse „alles Mögliche getan werden, damit Kinder und Jugendliche nicht dauerhaft in ihrer schulischen und sozialen Entwicklung geschädigt werden.“

Individuelle Förderung

Dass dies auch an der Grundschule Freienseen angestrebt wird, wurde in den Reden von Schulleiterin Eva Walldorf sowie Janine Bayer vom Förderverein und Angelique Modlich vom Elternbeirat deutlich. „Wir wollen Partner der Kinder sein“, versicherte Schulleiterin Eva Walldorf in ihrer Rede an die Eltern. Dank der Förderung durch die Landeskirche habe die Schule die personellen Möglichkeiten dazu, individuell auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Kinder einzugehen und sie entsprechend zu fördern.

Förderverein und Elterbeirat sehr aktiv

In Freienseen kümmern sich nicht nur Schulleitung und Kollegium um die Entwicklung und Förderung der Kinder im Rahmen der Jenaplan-Pädagogik. Auch Förderverein und Elternbeirat unterstützen das Schulprogramm mit zahlreichen Aktivitäten. Janine Bayer und Angelique Modlich warben für die Mitarbeit in ihren Gremien und wiesen auf die vielen Möglichkeiten hin sich zu engagieren. Fragen, Anregungen, Hinweise und auch „konstruktive Kritik“ seien jederzeit willkommen.

Paten für die Neuen

Wie die Eltern, wurden auch die sieben neuen Schülerinnen und Schüler gleich in die Schulgemeinde eingebunden. Sie bekamen Paten an die Seite gestellt, die ihnen auf selbst bemalten und beschrifteten Holzherzen versicherten, für sie da zu sein – nicht nur zum Spielen, sondern auch bei Fragen und Ängsten. Vikar Volker Nies, der den Gottesdienst leitete, erzählte die Geschichte von Jesu Taufe. Die darin vorkommende Taube hatte Nies in Papierform mitgebracht. Auch die älteren Schülerinnen und Schüler hatten Tauben gebastelt, die, mit den Wünschen der Eltern und Großeltern beschriftet, zum Fliegen gebracht wurden.

Die Evangelische Grundschule Freienseen besteht seit 1999. Damals erklärte sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bereit, Träger für die von einer Elterninitiative gegründeten jahrgangsübergreifend arbeitenden Dorfschule zu werden. Die aktuell rund 90 Schülerinnen und Schüler im Alter von fünf bis zwölf Jahren werden in vier Stammgruppen – zwei vom ersten bis dritten und zwei vom vierten bis sechsten Schuljahr – nach den Prinzipien der Jenaplan-Pädagogik unterrichtet. Das Team um Schulleiterin Eva Walldorf umfasst 14 Personen.

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