Evangelisch im Gießenerland

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          Pfingstmontag in Kloster Arnsburg

          Dekanatsgottesdienst feiert 500 Jahre Gesangbuch

          StenderMenschen in mittelalterlicher KirchenruineDekanatsgottesdienst am Pfingstmontag

          Vor 500 Jahren erschien das erste evangelische Gesangbuch. Dieses Jubiläum steht im Mittelpunkt eines Gottesdienstes zum Pfingstmontag, den 20. Mai 2024, unter dem Motto „Mit Herz und Mund“. Dazu lädt das Evangelische Dekanat Gießener Land um 11 Uhr in die Kirchenruine von Kloster Arnsburg ein.

          „Natürlich hoffen wir auf schönes Wetter“, sagt Dekanin Barbara Lang mit Blick auf die eher trüben Aussichten zu Pfingsten. Sollte es am Pfingstmontag regnen, findet der Gottesdienst in der Paradieskapelle statt.

          In jedem Fall dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf einen Gottesdienst mit viel Gesang und Musik freuen. Dekanatskantorin Beatrix Pauli ist dabei mit Truhenorgel und Piano. Marienstiftskantor Christof Becker leitet eine Gruppe aus Bläsern und Bläserinnen aus den Kirchengemeinden Lich und Umgebung. Pfarrer Dr. Achim Reis, Dekanin Lang sowie die Prädikantinnen Margit Jochim und Marlies Schmied gestalten Liturgie und Predigt. Darin beschäftigen sie sich mit drei Gesangbuchliedern aus verschiedenen Epochen.

          Genau 500 Jahre alt ist das Lied „Herr Christ der einig Gotts Sohn“. Es ist das älteste Lied, das von einer Frau geschrieben wurde. Elisabeth Cruciger war erst Nonne, dann Gattin eines der Reformatoren aus dem Kreis um Martin Luther. Paul Gerhardt darf natürlich in einem solchen Gottesdienst nicht fehlen. Er schrieb unter anderem „Du, meine Seele singe“. Im EG+, dem Gesangbuch, in dem aktuelles Liedgut versammelt ist, steht Text und Melodie von „So lang wir Atem holen“, dem dritten Liedbeispiel in der Predigt.

          Die Gemeinde ist aufgefordert, bei diesen und allen weiteren Liedern fleißig mitzusingen. Der Gemeindegesang ist zentrales Element der Reformation. Damit, erklärt Dekanin Lang, sollte die Gemeinde in allgemein verständlichen Texten Lob, Dank und Klage ausdrücken. Dies sei auch nach 500 Jahren noch gute evangelische Tradition.

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