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Abschied von Pfarrerin Anne Möller in WORM

Am Ende ganz große Brötchen gebacken

SchüttePfarrerin Möller mit ihrer Familie und den großen Brötchen, dahinter Präses Elke Sézanne und Dekan Norbert HeidePfarrerin Möller mit ihrer Familie und den großen Brötchen, dahinter Präses Elke Sézanne und Dekan Norbert Heide

Als Anne Möller vor genau sieben Jahren als Pfarrerin eingeführt wurde, hat sie mit Wetterfeld, Ober-Bessingen, Röthges und Münster vier Kirchengemeinden übernommen. Ihren Abschied feierte sie jetzt als Pfarrerin von WORM. Der neue Name, gebildet aus den Anfangsbuchstaben der vier Gemeinden, steht für das neue Miteinander, an dem die junge Pfarrerin maßgeblichen Anteil hat.

Wenn auch manche Worte durch die schwächelnde Mikrofonanlage mit Lautsprecher am vergangenen Samstag im Garten von Heinz Galonska in Münster vom Winde verweht wurden, so wurde doch immer wieder durch die kirchlichen und politischen Vertreter in ihren Grußworten deutlich, wie sehr man das Scheiden von Pfarrerin Anne Möller bedauert. Auch an der stattlichen Besucherzahl war das zu erkennen. Anne Möller war in der Kirchengemeinde WORM seit dem 18. August 2013 tätig. Es war ihre erste Pfarrstelle und keine leichte Aufgabe, vier Gemeinden mit vier Kirchenvorständen unter einen Hut zu bekommen.

Stolpersteine am Anfang

In ihrer Ansprache ging es denn auch um die Stolpersteine, die am Anfang im Weg lagen. Doch in den letzten Jahren seien Beziehungen gewachsen, und es habe Spaß gemacht die Gemeinden zusammenzuführen, betonte Möller. So gehe auch sie mit einem weinenden Auge, um ihre neue Pfarrstelle in Okriftel anzutreten. Doch jeder Abschied bedeute auch einen Neuanfang. Das gelte auch für sie und ihre Familie. Gott begleite alle Menschen auf ihrem Lebensweg.

Zunächst nur kleine Brötchen

Dekan Norbert Heide nahm zusammen mit Präses Elke Sézanne die Entpflichtung vor. Wenn auch der Anfang als Pfarrerin nicht leicht gewesen sei, so habe Möller doch schnell ihren Weg gefunden, unterstrich der Dekan. Gemeinsam mit den Kirchenvorständen der vier Gemeinden ließ er symbolisch die Pfarrzeit Möllers und ihrer Familie von den kleinen Brötchen, die sie zu Beginn backen musste, bis zu großen Brötchen, die ihr am Ende der Amtszeit gelangen, wachsen. Mit ihrem Wirken sei sie zu einer großen Bäckerin in ihrer Gemeinde geworden, bilanzierte Dekan Heide. Grußworte und Präsente überbrachten die Kirchenvorstände der vier Gemeinden mit ihren Vorsitzenden Angela Jünger (Wetterfeld), Karl-Heinz Römer (Ober-Bessingen), Gisela Hofmann (Röthges) und Monika Hübner (Münster). Der ehemalige Vorsitzende des Kirchenvorstands Ober-Bessingen, Helmut Römer, blickte noch einmal in bewegenden Worten auf das Wirken Möllers zurück und sprach auch im Namen aller Vereine aus Ober-Bessingen seinen Dank und sein Bedauern aus. Zwar sei Pfarrerin Möller immerhin sieben Jahre da gewesen, doch seien diese viel zu schnell vergangen.

Gute Wünsche auch von Vertretern der Kommune

Das segensreiche Wirken der scheidenden Pfarrerin wurde auch von Laubachs Erster Stadträtin Isolde Hanak, Stadtverordnetenvorsteher Joachim Kühn, den Ortsvorstehern Ralf Ide (Wetterfeld), Karin Römer (Ober-Bessingen) und Klaus Dieter Schmitt (Münster), der im Namen aller Ortsvorsteher sprach, gewürdigt. Ralf Ide überreichte eine Fotocollage aller Kirchen im Kirchspiel WORM als Geschenk der Ortsvorsteher. Auch Gemeindereferentin Tanja Mohr von der Katholischen Kirchengemeinde Laubach, die sich für die gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Pfarrerin bedankte und einen Präsentkorb überreichte, ließ es sich wie Heinz Galonska nicht nehmen, ihr Bedauern über den doch plötzlichen Weggang der Pfarrerin auszudrücken.

Musik von den "Open Voices"

Die „Open Voices“ aus Münstern umrahmten den Abschiedsgottesdienst musikalisch mit einigen Liedbeiträgen. Organistin Erika Zimmermann begleitete den Gemeindegesang am Keyboard. Beim Imbiss im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch Gelegenheit für persönliche Abschiedsworte.

Text: G. Schütte

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