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Viele gute Wünsche für Pfarrerin Uta Wendel

Abschied mit Bedauern und Zuversicht

A. StenderGut beschirmt in die ZukunftGut beschirmt in die Zukunft

Nach knapp drei Jahren verlässt Pfarrerin Uta Wendel die evangelische Kirchengemeinde Grüningen. Sie folgt ihrem Mann nach Brandenburg und wird eine Pfarrstelle in der Niederlausitz übernehmen. Am Samstagabend wurde sie in einem bewegenden Gottesdienst mit vielen guten Wünschen für die Zukunft verabschiedet.

Nicht nur die Pfarrerin war im September 2015 neu in der Gemeinde. Auch der Kirchenvorstand stand mit Martin Noack an der Spitze am Beginn seiner Amtszeit. „Wir sind ein gutes Team geworden“, betonte er in seinen Abschiedsworten und verdeutlichte die Arbeitsauffassung der Seelsorgerin mit den Worten: „Sie war eine ganze Pfarrerin – trotz halber Stelle“. Respekt zollte er ihrer klaren Haltung – auch wenn Predigten mit politischer Färbung nicht bei allen Gemeindemitgliedern gut angekommen seien. In einer besonders stressigen Situation habe sie ihm versichert: „Mit Gottes Hilfe geht das“. Mit dieser Zuversicht, die auch für die Kirchengemeinde gelte, „können wir dich gehen lassen“, schloss der sichtlich gerührte Kirchenvorstandsvorsitzende.

Auch die scheidende Pfarrerin drückte in ihrer Predigt die Zuversicht aus, dass Grüningen als „kleine Gemeinde mit sehr aktivem Kern“ in der Lage sein werde, zunächst auch ohne Pfarrerin christliches Leben aufrechtzuerhalten und weiterzugeben. Wie Jeremia könnten sie darauf vertrauen, dass Gott ihnen die richtigen Worte eingeben werde. Sie blickte zurück auf „drei schöne Jahre in Grüningen. Schade, dass ich mich verabschieden muss.“

Die Hungener Dekanin Barbara Alt dankte vor der formalen Entpflichtung Uta Wendel für ihren Einsatz im Dekanat und lobte ihre Gewissenhaftigkeit. Mit den Kolleginnen und Kollegen bedaure sie den Weggang der Seelsorgerin. Für die Kirchengemeinde beginnt jetzt wieder eine Zeit ohne eigene Pfarrerin oder Pfarrer. Vertretungsaufgaben übernimmt Pfarrer Matthias Bubel (Holzheim / Dorf Güll). Die Sonntagsgottesdienste teilt er sich mit den Pfarrerinnen und Pfarrern aus den Nachbargemeinden, Prädikantinnen und Prädikanten.

Für eine baldige Neubesetzung der Pfarrstelle konnte die Dekanin der Kirchengemeinde keine Hoffnung machen. Grund dafür ist, dass die neue Pfarrdienstordnung für das Dekanat, die ab 2020 greift, aktuell noch ausgearbeitet wird. Erst wenn diese beschlossen und genehmigt ist, kann eine Ausschreibung in Angriff genommen werden, erläuterte Dekanin Alt.

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