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Evangelisch im Gießenerland

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Veranstaltungen zur "Last und Lust kultureller Prägung"

Was ist drin im Kulturbeutel?

In Bayern sagt man „Grüß Gott“, Brötchen sind in Norddeutschland Schrippen und Krapfen Berliner. Was, so kann man sich fragen, ist eigentlich diese deutsche Leitkultur, die manche angesichts der derzeit bei uns Zuflucht suchenden Flüchtlinge beschwören. Lust und Last kultureller Prägungen stehen im Mittelpunkt zweier Veranstaltungen am Donnerstag, den 27. April 2017 und am Montag, den 22. Mai 2017, jeweils um 19.30 Uhr in Grünberg.

Beate HerdejostEinladung mit Kulturbeutel: Bettina Wege-Lemp, Alexandra Böckel und Doris WirknerEinladung mit Kulturbeutel: Bettina Wege-Lemp, Alexandra Böckel und Doris Wirkner

Dazu laden das Diakonische Werk Gießen und die Evangelische Kirche in der Region ein. „Nach der Welle der Hilfsbereitschaft geht es nun um die Frage, wie wir unser Zusammenleben gestalten“, erklärt Mitveranstalterin Doris Wirkner, Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung der evangelischen Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg. „Ob es dabei hilfreich ist, sich auf kulturelle Prägungen zu beziehen, um sich von anderen abzugrenzen, soll dabei zur Diskussion gestellt werden,“ fügt Bettine Wege-Lemp, Leiterin der Diakonie Grünberg, hinzu.

Was ist drin im Kulturbeutel?“ lautet die Frage am 27. April um 19:30 Uhr im Barfüßerkloster in Grünberg.  Auf dem Sofa des gleichnamigen Grünberger Begegnungszentrums der Diakonie werden dann Ali Chan und Chris Sima Platz nehmen. Dabei wird Ali Chan, der mit seiner „Hotline für besorgte Bürger“ mittlerweile bundesweit bekannt ist, erzählen, wie er es schafft, vermeintliche kulturelle Grenzen zu überwinden. In interkulturellen Trainings nimmt er den Begriff unter die Lupe. Denn jeder kennt das Wort Kultur.  Mal steckt es im Kulturbeutel, mal in Joghurtkulturen und begegnet uns in nahezu allen Lebenslagen und Alltagssituationen. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem schillernden Begriff? Was heißt Toleranz und wo sind Grenzen? Von kulturellen Prägungen erzählen auch die Theatersequenzen „Zugvögel“, die Chris Sima mit ihren Theaterladies entwickelt hat. Sie wird erzählen, wie es zu diesem Stück „Kultur“ kam, während die Theaterladies szenisch Geschichten von Dorf- und Erinnerungskultur, vom Fremdsein und Heimisch werden erzählen.

Welche Rolle Religion bei der Frage spielt, wie wir uns begegnen, womit wir uns identifizieren und wie wir zusammenleben, wird dann im SOFA, dem Begegnungszentrum der Diakonie in Grünberg, Alsfelder Straße 13, am 22. Mai um 19:30 im Mittelpunkt stehen.

Der Eintritt ist frei.

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