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Beauftragung für acht Männer und Frauen

Verstärkung für die Notfallseelsorge

Notfallseelsorge GießenAcht Neue für die Notfallseelsorge mit ihrem "Chef" Dekan Hans-Theo DaumAcht Neue für die Notfallseelsorge mit ihrem "Chef" Dekan Hans-Theo Daum

Im Kreis Gießen gibt es acht neue Notfallseelsorger und –seelsorgerinnen. In einem feierlichen Gottesdienst in der Gießener Johanneskirche beauftragten der Leiter der Notfallseelsorge im Kreis Gießen, Dekan Hans-Theo Daum, und der katholische Dekan Hans-Joachim Wahl für ihren Dienst

Die neuen Notfallseelsorger sind Thomas Bräu, Gabriele Görnert, Jürgen Jakob, Peter Joh, Dolores Lamb-Schips, Heinz Ring, Silke Stöckel und Pfarrer Martin Sahm in Ihren Dienst ein. Martin Sahm, als Gemeindeepfarrer  in Lich und Hungen für die  katholischen Gemeinden St. Paulus und St. Andreas zuständig, wurde im Rahmen der Beauftragung zusätzlich mit der Begleitung des katholischen Teils der Notfallseelsorge im Landkreis betraut.

Rund 180 Vertreter von Polizei, Rettungsdiensten, Feuerwehr und THW, Angehörige, Freunde und Interessierte waren zum Jahresgottesdienst der Notfallseelsorge gekommen.  Dekan Hans-Theo Daum begrüßte gemeinsam mit dem „Hausherrn“, Pfarrer Matthias Weidenhagen die Gäste in der voll besetzten Kirche. Die musikalische Gestaltung hatten der Gospelchor Gießen und der Kantor der Johanneskirche, Christoph Körber, übernommen.

Dekan Frank-Tilo Becher predigte über das Leben im Grenzbereich und bezog sich dabei auch auf Erfahrungsberichte von drei Notfallseelsorgern, die zuvor auf eindrucksvolle Weise Einblick in ihre Arbeit gegeben hatten. „Jenseits der Grenze ist die Angst“, so Becher. Betroffene gerieten an die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten und Kräfte. Als Notfallseelsorger könne man das Geschehene nicht rückgängig machen. Doch Menschen in Grenzsituationen nicht alleine zu lassen und ihnen zu vermitteln „Es gibt Hände, die Dich jetzt halten und führen“ sei eine zentrale Aufgabe der Notfallseelsorge.

 „Sehr schön war in diesem Jahr, dass wir für die Fürbitten Vertreter aus allen Partnerorganisationen gewinnen konnten“, sagte Dekan Daum. So gestalteten Frank Mathes von der Berufsfeuerwehr Gießen, Rico Merker von der Polizei Mittelhessen, Marco Schulte-Lünzum vom Regionalverband der Johanniter in Gießen, Fabian Stein vom THW in Gießen und Ulrich Welter aus dem Präsidium des DRK Mittelhessen das Gebet gemeinsam mit Pfarrer Matthias Wiskemann und dem Grünberger Dekan Norbert Heide.

Im Anschluss an den Gottesdient wurde zu einem kleinen Imbiss geladen, der Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnung bot.

Die Notfallseelsorge begleitet Menschen in Krisensituationen und arbeitet dabei eng mit Polizei  und Rettungsdiensten zusammen. Mitarbeitende in Haupt- und Ehrenamt werden mit einer qualifizierten Ausbildung auf den Dienst vorbereitet. Ein Kurs für neue Helfer in der Notfallseelsorge beginnt im März 2018.  Außerdem wird ein Kompaktkurs für Pfarrerinnen und Pfarrer angeboten. Interessierte können sich an Pfarrer Hans-Theo Daum wenden. Daubringer Straße 55 , 35457 Lollar, Telefon 06408.5005953, E-Mail: daum@ekhn.de.

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