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Ausstellungen in Museum und Stadtkirche

Otmar Alt und der Reformator

StenderOtmar Alt vor zwei BildernOtmar Alt in Grünberg

Nach Stationen in Wuppertal, Dormagen und Iserlohn ist die Doppelausstellung mit Werken des Malers Otmar Alt im Rahmen der Veranstaltungen zum 500jährigen Reformationsjubiläum derzeit im Museum im Spital und in der Stadtkirche Grünberg zu sehen. Zur Eröffnung war der Maler nach Grünberg gekommen.

Die bunten Farben machen neugierig, schwebende Blumen, ein einsames schwarzes Kreuz – die Bilder von Otmar Alt wollen lange betrachtet werden, bevor sie ihre Geschichten preisgeben. Das gilt auch für den Zyklus „Luther, der Verkünder“ und die Collagen aus seinem Luther-Kalender, die gegenwärtig im Grünberger Museum im Spital und in den Gemeinderäumen der Stadtkirche zu sehen sind. Beide Ausstellungen dauern noch bis zum 10. September.

Im Museum verteilt stehen die elf farbigen Motive zum  Thema „Luther, der Verkünder“ vor wesentlich größeren, schwarz-weißen. Auf den Schwarz-Weiß-Bildern finden sich Ausschnitte aus den bunten, was die Betrachter, wenn sie’s denn bemerken, zuerst zu Suchern und dann zu Entdeckern macht. Bei der Vorstellung der Bilder nach der Ausstellungseröffnung in der Spitalkirche, zu der Otmar Alt nach Grünberg gekommen war, entwickeln sich aus dieser Anordnung schnell Gespräche. Darin wird oft gerätselt, was der Maler mit diesem oder jenem Element auf seinem Bild andeuten will.

Dieses Rätselraten ist aber anscheinend ganz im Sinne des Künstlers. Er male die Dinge „aus dem Bauch heraus“, bekannte er in der Spitalkirche. Er finde es immer interessant, was andere auf seinen Bildern zu erkennen meinen, erklärte er schmunzelnd. Und da hat Pfarrer i.R. Hartmut Miethe, der dem Publikum drei der Motive aus der Ausstellung vorstellte, den früheren Interpretationen offenbar wieder neue Ideen hinzugefügt. Otmar Alt war es zufrieden und verriet dem Publikum in der Spitalkirche nicht, warum sein Bauchgefühl ihm eingab, die Bilder so zu malen und nicht anders. Nur so viel ließ er sie wissen: Seine Bilder sollen auf die Betrachter zugehen.

Auf diese Begegnung kann man sich mittwochs zwischen 18 Uhr und 20 Uhr, freitags, sonntags und an Feiertagen von 14 Uhr bis 18 Uhr und im Gemeindehaus zu den Öffnungszeiten des Gemeindehauses einlassen. Gruppen können nach Vereinbarung auch zu anderen Zeiten die Ausstellungen besuchen (Tel. 06401-2233280). Wer sich die Bilder von Otmar Alt lieber in Begleitung eines fachkundigen Experten anschauen will, kann dies am Freitag, den 4. August im Museum und am Sonntag, den 6. August in der Stadtkirche jeweils um 16 Uhr gemeinsam mit Hartmut Miethe tun.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung sind eine Kombination aus Konzert und Lesung mit dem Titel „Bist du sicher, Martinus“ am Freitag, den 8. September um 19 Uhr in der Stadtkirche und die Buchvorstellung von „Türken, Papst und Teufel“ im Museum am Samstag, den 9. September. Außerdem ist der Kunsthistoriker Prof. Bernd Küster eingeladen. Der Termin mit dem Autor eines Buches über Otmar Alt steht noch nicht fest.

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