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Jugendgottesdienst in Arnsburg zum Reformationsjubiläum

Ein Update für 100 Jugendliche in der Klosterruine

StenderDas Expertenteam auf der BühneDas Expertenteam auf der Bühne

Gottesdienste hat die Kirchenruine von Kloster Arnsburg schon viele gesehen. Einer wie der Jugendgottesdienst „Reformation 2.0 – Wir brauchen ein Update“ war für das alte Gemäuer aber gewiss eine Premiere. Auch das Publikum an diesem sonnigen Sommersamstagabend entsprach nicht dem, das sich üblicherweise zwischen die mittelalterlichen Mauern begibt. Etwa 100 Jugendliche feierten ihren Gottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum auf ihre Weise.

Eingeladen waren Jugendliche aus den Dekanaten Grünberg, Hungen, Kirchberg, Büdinger Land und Wetterau und die Frage war: Was ist Reformation 2.0? Auf jeden Fall gehört dazu offenbar kein Pfarrer im Talar, keine starre Liturgie, kein ermüdendes Sitzen auf harten Kirchenbänken, keine altehrwürdigen Kirchenlieder – die Reformation 2.0 hat ein anderes Gottesdienstprogramm. Ein Pfarrer gehört aber auch dazu, Matthias Bubel, Pfarrer in Holzheim und Dorf Güll, sitzt im „Expertenteam“ auf der Bühne, das sich den Fragen von Frederik Ritter (Nidda) zu Glauben, Reformation und Zukunft der Kirche stellt. Alexander Klöß, ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter aus dem Dekanat Büdinger Land gehört auch zum Expertenteam. Er beschreibt, dass sein Glaube ihm bis jetzt viel Gutes getan habe. Neben ihm sitzt Olivia Odrasil, Theologiestudentin aus dem Dekanat Wetterau. Sie plädiert dafür, zum eigenen Glauben zu stehen und darüber mit anderen ins Gespräch zu kommen. Peter Bergmann, Dekanats-Jugendreferent im selben Dekanat, braucht den allmorgendlichen Kontakt zu Gott als Kraftquelle. Im weiteren Expertengespräch geht es unter anderem um das Rebellische an Martin Luther und die Frage, wo es heute angebracht sei, rebellisch zu sein. Auch Veränderungen in der Kirche sind Thema, etwa die gerade abgeschlossene Fusion im Büdinger Land oder die bevorstehende der drei Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg.

Nach diesem Gespräch über Glaubens- und Reformationsfragen geht es zur Auflockerung an verschiedene Stationen, wo die Jugendlichen kreativ sein, sich ins Labyrinth des Glaubens begeben oder im Raum der Stille in sich hineinhören können. Derweil dröhnen die Bässe und das Schlagzeug der Jesus House Band aus Bad Vilbel durch die Klosterruine und die Sängerinnen der Band intonieren moderne Lobpreis-Lieder zum Zuhören oder Mitsingen – die Texte dazu sind auf die Kirchenwand projeziert.

Vor der Kirchenruine warten Mitglieder der Vorbereitungsteams aus den Dekanaten mit mit Crèpes und Cocktails auf die „upgedateten“ Gottesdienstbesucher und zufriedenen Veranstalter. Ein Abschluss, der auch an anderen Gottesdienstorten bestimmt auf Zuspruch stoßen würde.

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