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Welturaufführung des "Tango Credo" am 30. April

Collegium vocale in New York

Tom BeckerSängerinnen und Sänger des Collegium Vocale mit Komponist Palmerim, Chorleiterin Werner und Dirigent ZaksSängerinnen und Sänger des Collegium Vocale mit Komponist Palmerim, Chorleiterin Werner und Dirigent Zaks

Kirchberg, Wien, New York – der Dekanatschor Collegium vocale Kirchberg erlebt derzeit seinen internationalen Durchbruch. Am Sonntag, den 30. April 2017 singen die 44 Sängerinnen und Sänger im New Yorker Lincoln Center bei der Welturaufführung des "Tango Credo" von Martín Palmeri. Auf ihrer gut einwöchigen Reise nach New York werden sie von Chorleiterin und Dekanatskantorin Daniela Werner und einem zwölfköpfigen „Fanclub“ begleitet und unterstützt.

Am Dienstag, den 25. April startet die Gruppe gut vorbereitet zu ihrem großen New-York-Abenteuer.  Der Komponist persönlich hat den Kirchberger Chor neben weiteren Chören aus mehreren Ländern zur Teilnahme an diesem musikalischen Weltereignis eingeladen. Die Gründe dafür sind laut verantwortlicher Konzertagentur  die musikalische Qualität und das hohe sängerische Niveau des Chores.Die Tage vor dem Konzert verbringen die Sängerinnen und Sänger um Daniela Werner zum großen Teil mit Proben des „Tango Credo“. Was sie im evangelischen Gemeindehaus in Treis bereit eingeübt haben, wird dort mit dem dänischen Dirigenten Saul Zaks verfeinert und auf Konzertniveau gebracht. Für die Proben sind täglich neun bis zehn Stunden angesetzt.

Für die Sängerinnen und Sänger aus dem Dekanat Kirchberg sind Dirigent Zaks und Komponist Palmeri schon so etwas wie alte Bekannte. Palmeri wurde 2015 auf Daniela Werner und ihren Chor aufmerksam, als das Collegium Vocale Kirchberg mit der Misa Tango des Argentiniers beste Kritiken einheimste. Es folgte die Einladung nach Wien im Februar 2017. Der Auftritt im Konzerthaus der österreichischen Hauptstadt war der erste Schritt auf internationalem Parkett. Chor und Chorleiterin ernteten höchstes Lob nicht nur für die Leistung beim Auftritt, sondern auch für die akribische Vorbereitung im heimischen „Trainingslager“.  

In den Proben hat sich der Chor nach und nach mit dem „Tango Credo“ bekannt gemacht. Es handelt sich dabei um das „Credo“ (Glaubensbekenntnis) aus der lateinischen Messe im Tango-Rhythmus. In New York proben dann alle Chöre – weitere zwei Chöre aus Deutschland, zwei aus Skandinavien und zwei aus Argentinien - und die Musiker gemeinsam, bis es dann mit der Welturaufführung des Werks am 30. April auf die Bühne geht. Nach dem großen Auftritt bleibt den Sängerinnen und Sängern und ihren Begleitern noch Zeit, um die Stadt New York und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Am 3. Mai sind sie, hoffentlich um großartige Erfahrungen reicher, wieder daheim.

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