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Die Woche mit der Orgel beginnt am 22. Juni

Auch die "mixtur" hat's 2017 mit Luther

StenderSie freuen sich auf die mixtur 2017Sie freuen sich auf die mixtur 2017

Zum 25jährigen Jubiläum der „mixtur – eine Woche mit der Orgel“ haben die Laubacher Organisatoren ein anderes Jubiläum thematisch ins Visier genommen. Bei mehreren der durchweg hochwertigen und außergewöhnlichen Konzertereignisse in der Woche vom 22. bis 29. Juni 2017 spielt das Erinnern an 500 Jahre Reformation eine Rolle.

„Ein feste Burg ist unser Gott – Musik und Texte der Reformation“. Mit diesem Programm erwarten die Kantorinnen und Kantoren aus den evangelischen Dekanaten der Propstei Oberhessen die Besucher am Samstag, den 24. Juni 2017, um 19.30 Uhr in der Laubacher Stadtkirche. Unter der Leitung von Professor Karl Rathgeber präsentieren die Kirchenmusikerinnen und –musiker unbekannte, neuere Werke der Kirchenmusik, „die aus der Reformationszeit hervorgegangen sind bzw. davon beeinflusst wurden“, wie es im Programm heißt. „Luther speaks“ – der englische Titel lässt es bereits vermuten: Das Duo ZIA feat. Temye Tesfu bringt Jazzklänge in die Laubacher Stadtkirche. Am Donnerstag, den 29. Juni 2017, lassen Marcus Rust auf der Jazztrompete und Christian Grosch an der Orgel gemeinsam mit dem Sprechlyriker Temye Tesfu die Sprache und die Töne des Reformators im Gewand des 21. Jahrhunderts erklingen. Laut Programm werden „Texte des Augustinermönchs rezitiert, geremixt und neu aufgelegt.“ Dieses Konzerterlebnis ist für Erwachsene zum Preis von 15 Euro (Vorverkauf 13 Euro)und für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren für 7,50 Euro (Vorverkauf  6,50 Euro) zu haben. Kinder bis 12 Jahre zahlen nichts.

„Was würde Luther heute sagen?“ ist das Leitwort des mixtur-Gottesdienstes am Sonntag, den 25. Juni 2017. Er beginnt um 10.30 Uhr in der Stadtkirche. Es predigt Graf Fridrich zu Solms-Laubach, der überzeugt ist, dass die „Bedeutung der Reformation gar nicht hoch genug einzuschätzen“ sei. Die musikalische Leitung des Gottesdienstes hat Dekanatskantorin Anja Martiné. Neben einem Vokalquartett wird ein Instrument aus der Lutherzeit zu hören sein, eine Drehleier aus dem Instrumentenmuseum in Lisberg.

Schon seit mehreren Jahren tritt der Chor der Friedrich-Magnus-Gesamtschule im Rahmen der „mixtur“ auf. Am Donnerstag, den 22. Juni 2017 präsentiert er sein Programm ab 18.30 Uhr in der Stadtkirche. Das Publikum darf sich auf eine „Mixtur aus Popsongs, afrikanischen Rhythmen und klassisch interpretierten Chorwerken“ freuen.

Kinder und Jugendliche treten auch am Sonntag, den 25. Juni 2017 um 17 Uhr in der Laubacher Stadtkirche auf. Es ist das 30-köpfige Kinderorchester „Streicherbande Cappel“ unter der Leitung von Marie Verweyen mit seinem Programm „Sheherazade – Impressionen aus 1001 Nacht“. Dabei geht das Orchester, begleitet von einem Erzähler, gemeinsam mit Sindbad auf die aufregende musikalische Reise ins Morgenland.

Malen nach Zahlen kennt wohl jeder – Malen nach Noten ist dagegen weniger bekannt. Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 wird ab 19.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Elisabeth in Laubach sogar mit Sand zu Orgelnoten gemalt. Während Sandmalerin Anne Löper mit einmaliger Kreativität mithilfe von Sand und Licht Geschichten erzählt, spielt Jakob Dietz dazu die Orgel. Laut Programm ist „eine Performance von großer Wärme und Überraschung, eine wirklich handgemachte Animation“ zu erwarten. Eintritt hier: 15 Euro für Erwachsene (13 Euro im Vorverkauf), 7,50 Euro für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren (6,50 im Vorverkauf). Kinder bis 12 Jahre zahlen nichts.

Die Veranstaltungsreihe „mixtur – eine Woche mit der Orgel“ gestalten Stadt und Kirchengemeinde gemeinsam. Das Programm verantwortet ein Gremium, in dem Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und Kirchengemeinde sitzen. Stadträtin Christine Deipolder und Bürgermeister Peter Klug dankten den Verantwortlichen, dem Vorbereitungsteam und den Sponsoren bei der Vorstellung des Programms für ihr jeweiliges Engagement. Beide gaben ihrer Freude darüber Ausdruck, dass dieses ungewöhnliche Musikprogramm, dessen Ausgangs- und Mittelpunkt die Orgel in der Laubacher Stadtkirche ist, seit 25 Jahren nicht nur die Laubacher, sondern auch Menschen aus der gesamten Region anzieht. Dabei wagten sich die Organisatoren auch immer an mutige Kombinationen, die unterschiedliche Reaktionen hervorriefen. So bekannte Bürgermeister Klug, dass er mit der Kombination „Orgel und Tanz“ nur wenig anzufangen wusste.

Auch in diesem Jahr werde er sich aber wieder mit großer Vorfreude auf unbekanntes musikalisches Terrain wagen, kündigte er an.

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